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Realistische Bedingungen

Feuerwehrübung Realistische Bedingungen

Eine Verpuffung im Reifenlager der Classic-Tankstelle in Kathrinhagen mit drei Verletzten, davon einer nicht ansprechbar – das ist das Szenario einer Feuerwehrübung gewesen.

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Eine „Schwerverletzte“ wird von den Atemschutzgeräteträgern aus dem völlig verqualmten Reifenlager der Tankstellenwerkstatt getragen.

Quelle: la

Kathrinhagen. Der Zug Auetal West mit den Ortswehren Rolfshagen, Kathrinhagen, Bernsen und der Einsatzleitwagen aus Rehren rückte aus. Die Atemschutzgeräteträger durchsuchten die völlig verqualmte Halle nach Verletzten.

„Um den Einsatz so realistisch wie möglich zu gestalten, haben wir uns Unterstützung von der DLRG geholt“, erklärte Ralf Kopczinski, der die Übung ausgearbeitet hatte. Ein Rund-Team (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Rolfshagen hatte die drei „Verletzten“ mit Blut und Brandverletzungen präpariert. Außerdem schrien und stöhnten sie, sodass die Einsatzkräfte schon etwas nervös wurden.

„Genau das wollen wir üben. Selbstverständlich werden Feuerwehrleute unruhig, wenn sie schreiende Schwerverletzte bergen müssen, aber sie müssen damit umgehen können, besonnen und schnell handeln und helfen“, so Kopczinski. Die Einsatzkräfte machten ihre Sache gut. Alle drei Verletzten wurden schnell geborgen und dem „Rettungsdienst“ übergeben.

Plötzlich brach in dem Reifenlager noch ein Feuer aus. Da die Wasserversorgung des Hydranten nicht ausreichte, wurde der dritte Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd „nachalarmiert“. Die Feuerwehrleute sorgten für Wasser aus der Aue bei Poggenhagen – und so konnte der vermeintliche Brand gelöscht und die Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Es waren 57 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge an der Übung beteiligt. la

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