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Rückzug ohne Erklärung

Gabriele Willers nicht mehr stellvertretende Vorsitzende Rückzug ohne Erklärung

Erklärungen hat es nicht gegeben, nur einen Hinweis: Gabriele Willers stehe nicht mehr für das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden des Auetaler SPD-Ortsvereins zur Verfügung. Stattdessen stellte sich Jürgen Tegtmeier zur Wahl. Tegtmeier wurde ohne Gegenstimme gekürt, zuvor hatte ein Mitglied gegen die Wiederwahl von Axel Arndt als Vorsitzender gestimmt.

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Gabriele Willers gibt ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende ohne Angabe von Gründen ab, Axel Arndt (li.) und Jürgen Tegtmeier bleiben an der Spitze des Ortsvereins.

Quelle: pr

Rehren. Tegtmeier, Willers und Arndt hatten sich erst im Juli 2014 zur neuen Spitze wählen lassen, als der Ortsverein nach Verwerfungen rund um die Nominierung von Heinz Kraschewski als Bürgermeisterkandidat vor einem Scherbenhaufen stand.

 Während der jüngsten Versammlung begann Rüdiger Teich als Fraktionsvorsitzender und Stellvertreter des Bürgermeisters mit einem Thema, das bei Politikern generell nicht allzu beliebt ist: Streichungen. Der geplante Anbau bei der Hattendorfer Wehr, der erhoffte Umbau der Kindertagesstätte Rehren, die Stützwand für die Steinbeeke in Rehren, ein neues Eingangstor für den Bauhof: alles um ein Jahr verschoben – mindestens. Dennoch: Die Haushaltsberatungen seien maßgeblich von der SPD geprägt worden, meinte Teich und spielte dabei vor allem auf Schuldenbremse an. Bis 2017 soll die Nettoneuverschuldung weiterhin bei null liegen, damit die Schulden weiterhin auf das Niveau von 2014 gedrückt belieben. Sie liegen bei 4,7 Millionen.

 Zwei Tatsachen, formulierte Teich, würden das Ergebnis ein bisschen verändern, nämlich der Breitbandausbau und die Erweiterung des Gewerbegebietes. Daher, so Teich, werden die Realschulden demnächst höher sein als 4,7 Millionen, man habe das auch im Haushalt ausgewiesen. „Die SPD hat kein Problem damit, dem zuzustimmen.“ 2016 könne mit dem Breitband begonnen werden, 2017 werde die Aufgabe fertiggestellt.

 Ein fettes Lob gab es für die Feuerwehr Hattendorf, denn dort habe man einen Mannschaftstransporter mit eigenen Mitteln finanziert. Vom Tisch sei der Vorschlag, die ganze Nacht in Ortsteilen die Beleuchtung anzulassen. Das sei angesichts der Finanzsituation nicht zielführend. Natürlich sprach Teich auch die Auetaler Flüchtlingssituation an. 68 Asylsuchende habe die Gemeinde zugewiesen bekommen, angekommen seien davon 40. „Nicht jeder findet den Weg ins Auetal“, meinte Teich.

 Zweimal kam er auf politische Mitbewerber zu sprechen. Der CDU-Antrag auf „Jung kauft Alt“, der Käufer von älteren Häusern im Auetal finanziell unterstütze, sei für dieses Jahr ausgeschöpft, Teich nannte eine Summe von 28000 Euro. Soll der Topf finanziell erweitert werden? Der Bürgermeister habe sich schon eine Meinung gebildet: Das Instrument genieße beim Verwaltungschef einen „hohen Stellenwert“, weil die Gemeinde davon profitiere.

 Die Grünen sprach er kurz an. Deren Ziele wären in zwei Punkten „wünschenswert“: WLAN und Auftankstationen für E-Bikes. Man werde dies mit „unserem Partner“ besprechen.

 Bei seinem Rückblick auf die Aktionen der SPD nannte der Vorsitzende Arndt unter anderem eine Messung an der L439 in Rehren, in der Nähe der Kreuzung zur Obersburg, weil sich Anwohner über zu viele Raser beschwert hatten. Die Kontrolle ergab allerdings, dass rund 85 Prozent nicht schneller als 57 Stundenkilometer waren, sich also im erlaubten Rahmen bewegt hätten. Zwei Wochen später habe die Polizei selbst gemessen und sei zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Kurzum: keine Raser, kein neuralgischer Punkt.

 Die Mitgliederentwicklung sah Arndt positiv: 68 Auetaler gehören dem Ortsverein an. Geehrt wurde Hans-Jürgen Bethge für 40 Jahre Parteitreue.

 Auf die anstehende Kommunalwahl wurde nur im Allgemeinen eingegangen, Namen von potenziellen Kandidaten nannte Arndt jedoch nicht.

rnk

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