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Ruhiges Jahr mit nur vier Einsätzen

Ortsfeuerwehr Hattendorf Ruhiges Jahr mit nur vier Einsätzen

Nur vier Einsätze hat die Ortsfeuerwehr Hattendorf 2016 absolvieren müssen. Zu Bränden in Bernsen und Rolfshagen und einer technischen Hilfeleistung bei einem Unfall rückten die Einsatzkräfte aus. Außerdem sicherten sie den Laternenumzug ab.

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René Gärling (von links), Steffen Vrielink, Sebastian Vrielink, Norman Dornbusch, Fabian Watermann (vorne Mitte) und Marvin Heselhaus sind befördert worden.

Quelle: pr.

Hattendorf. „Im Vergleich zu den Vorjahren war es 2016 ruhig, aber das heißt nicht, dass es im Feuerwehrhaus ruhig war“, stellte Ortsbrandmeister Lars Weber während der Hauptversammlung im Gasthaus Peter fest. 191 Dienste zählte er auf, geleistet von den beiden aktiven Gruppen, der Einsatzabteilung, der Jugend- und der Kinderfeuerwehr und von der Altersabteilung. Fünf Dienste wurden im Rahmen des Zuges Auetal Ost sowie vier Dienste in der Kreisbereitschaft Süd absolviert.

Wichtiger Beitrag zur Integration

„Wer wollte, konnte also im Durchschnitt an jedem zweiten Tag einen Dienst am Feuerwehrhaus besuchen“, so Weber, der auch einige erfolgreich besuchte Aus- und Weiterbildungen aufzählte. Ganz nebenbei leistet die aktive Hattendorfer Ortsfeuerwehr einen wichtigen Beitrag zur Integration. Die Jugendlichen haben einfach bei den Flüchtlingen Ahmed und Jara an der Tür geklingelt und beide mit zum Dienst genommen. „Nach nicht mal einem Jahr in Deutschland dürfen sie sich Auetaler Gemeindemeister nennen“, so Weber. „So funktioniert Integration.“

Aktivitäten wie das Osterfeuer, die Teilnahme an der Boulemeisterschaft und am Oktoberfest sowie die Organisation des Laternenfestes und des Weihnachtmarktes runden das Feuerwehrjahr ab, machen Spaß und bringen Geld in die Kasse. Und das hat die Ortsfeuerwehr auch gleich sinnvoll angelegt.

Da für den Transport der Feuerwehrleute zu Einsätzen und der Jugendlichen zu Wettkämpfen und anderen Veranstaltungen Transportmöglichkeiten fehlten, wurde ein Fahrzeug kostengünstig erworben. In mühevoller Kleinarbeit wurde es vollständig zerlegt, abgeschliffen, lackiert, wieder zusammengebaut und nach feuerwehrtechnischen Gesichtspunkten umgebaut. Untergestellt wird das Auto in der Garage von Dieter Platte, der diese kostenfrei zur Verfügung stellt.

Durchschnittsalter 23 Jahre

René Gärling informierte über die Dienste, Wettkämpfe und kameradschaftlichen Veranstaltungen der ersten Gruppe, deren Altersstruktur sich ständig verjüngt. „Unser Durchschnittsalter beträgt 23 Jahre. Ich denke, das zeigt mal wieder, dass wir für die Zukunft gut gerüstet sind“, so Gärling. Norman Dornbusch konnte von einer aktiven zweiten Gruppe berichten, die gute Ergebnisse bei Wettbewerben erzielte, die Geselligkeit pflegte und regelmäßig übte.

Über die Aktivitäten der 19 Mitglieder der Jugendfeuerwehr informierte Tino Peter. 147 Stunden Dienst wurden geleistet, außerdem nahmen die jungen Brandbekämpfer an den Winterwettbewerben, am Zeltlager und an den Kreiswettbewerben teil. Bei den Gemeindewettbewerben konnten die Hattendorfer Nachwuchslöscher wieder gewinnen. „Es läuft in der Jugendfeuerwehr“, stellte Tino Peter fest.

Annika Watermann konnte das Gleiche für die Kinderwehr sagen. Dort sind 15 Kinder – sieben Jungen und acht Mädchen – aktiv. Sie absolvierten 75 Stunden Dienst, liefen Schlittschuh, feierten eine Faschingsparty und lernten im theoretischen Dienst diverse Arten der Brandbekämpfung. Beim Auetaler Zeltlager waren sie genauso dabei wie beim Weihnachtsmarkt in Hattendorf.

Befördert wurden René Gärling, Steffen Vrielink, Sebastian Vrielink, Norman Dornbusch, Fabian Watermann und Marvin Heselhaus. Hartmut Hamacher gehört der Hattendorfer Feuerwehr seit 50 Jahren an – Helmut Meier sogar bereits seit 60 Jahren. Beide erhielten Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen.  la

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