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Sanierung statt Abriss

Im Auetal regiert der Rotstift Sanierung statt Abriss

Bei Haushaltsberatungen regiert heute meist der Rotstift. Auch im Auetal ist das so: Der Ergebnishaushalt im Baubereich soll noch einmal gekürzt werden, schlug die Verwaltung vor – und ließ die Politik entscheiden: Macht ihr das, oder sollen wir? Die Politiker entschieden zügig: Gestrichen wird im Rathaus.

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Soll stehen bleiben: Das alte Gerätehaus in Escher.

Quelle: rnk

Auetal. Beraten wurde im Ausschuss über den Antrag der Ortsfeuerwehr Escher auf Rückbau des alten Gerätehauses. Kostenpunkt: 6500 Euro. Dazu kommen noch 4000 Euro, weil dann ein Schaltschrank für die Straßenbeleuchtung gekauft werden müsste, bislang findet sich die Steuerung im Haus. Zudem wären 2000 Euro für einen Container fällig, der als Ersatz für das alte Gerätehaus auf dem Grundstück des neuen Gerätehauses aufgestellt werden sollte. 12.500 Euro, befand der Ausschuss, ist zu viel Geld, und daher wurde dem Verwaltungsvorschlag gefolgt: Das alte Gerätehaus wird saniert – für 4000 Euro.

 Die Unterhaltung der Gemeindestraßen lässt sich die Gemeinde in diesem Jahr 30.000 Euro kosten. „Man wird nie fertig“, stellte Manfred Spenner (SPD) fest, als Bauhof-Chef kann er es beurteilen: Die Gemeindestraßen müsse man alle drei bis fünf Jahre machen. Aber es sei besser, 30000 Euro für die laufende Unterhaltung zu nutzen, als 180000 Euro für eine neue Straße aufzubringen und dann 170000 Euro vom Bürger zurückzufordern. Die Unterhaltung der Straßen sei im Auetal nur noch möglich, weil es der Bauhof mache, sonst seien 30000 Euro nach zwei Straßen aufgebraucht.

 Insgesamt beliefen sich die Ansätze im „Budgetring Bau“ auf 283000 Euro. Dieser soll im Rehrener Rathaus noch um fast 27000 Euro reduziert werden.

 Außerhalb des Budgets finden sich noch ein paar Zahlen für die Bauleitplanung. Für den Bebauungsplan „Dr.-Oetker-Straße" werden 15000 Euro bereitgestellt, damit soll Wohnbebauung im Norden von Rehren realisiert werden. 25.000 Euro sind für eine Erweiterung im Gewerbegebiet vorgesehen, 5000 Euro für die Bauleitplanung am Multifunktionsplatz in Rolfshagen, die gleiche Summe findet sich für Ausgleichsflächen für die Böschungsbepflanzung an der A2 im Gewerbegebiet.

rnk

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