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Schützenfest in Kathrinhagen gut besucht

Kathrinhagen: Festzelt voll Schützenfest in Kathrinhagen gut besucht

Wäre der Himmel nicht leicht bedeckt, hätte Hartmut Kuhlmann am Sonntag, so gegen Mittag, mit der Sonne um die Wette gestrahlt: Am Abend zuvor war das Festzelt richtig voll.

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Das neue Königshaus mit Königin Anna Stemme (von rechts), König Gerald Haferland, Jugendkönigin Luisa Schuler, Prinz Nick Gerber, Schülerkönigin Samanta Heine, Schülerkönig Marian Spenner, Katharinen-Ordenträgerin Dorothee Krummfuß und Julinka-Ordenträger Julien Krüger.  

Quelle: la

Kathrinhagen. Es war Tanzabend für alle, „und so viele Besucher hatten wir seit Jahren nicht mehr“, sagt der Vorsitzende des Schützenvereins Kathrinhagen, und dazu kommt: Es hatten viele Auswärtige den Weg nach Kathrinhagen gefunden, darunter waren sehr viele junge Menschen. Der Sonntagabend selbst war dann ein Selbstläufer: Disco – und das Zelt bis weit in die Nacht mehr als nur gut gefüllt: Es war proppenvoll, es war wie immer.

 Kuhlmann konnte sich nicht nur über viele Besucher in zivil freuen, auch die Schützenschwestern und Schützenbrüder aus Reinsdorf, Buchholz, Bad Eilsen, Altenhagen, Welsede, Rolfshagen und Apelern schickten Abordnungen. Aber so ist das eben im Schützenwesen: Wer viele besucht, wird viel besucht. Und die Kathrinhäger kommen ja stets in größerer Zahl, wenn sie ein Schützenfest besuchen. Dass am Sonntag auch die Feuerwehr Kathrinhagen vorbeikam, versteht sich.

 Der Schützenverein Kathrinhagen/Westerwald „Zur Linde“ kann mit zwei Angeboten punkten. Erstens: die Kapelle. Geboten wird eine grundsolide musikalische Ausbildung, und dann wird ein Repertoire gespielt, das schnell gute Laune macht. Keine angestaubten Lieder von gestern, sondern Klassiker des deutschen und internationalen Liedgutes.

 Die zweite Trumpfkarte: Schießsport in einem Verein, der kreisweit erfolgreich ist. Im Nachwuchsbereich tummeln sich rund 25 Schützen im Alter von sechs bis 18 Jahre, und dieses Jahr hat sich beim Julinca-Pokal, den die Kinder und Jugendlichen ausschießen, mit Julien Krüger ein Mitglied der „Knallerbsen“-Gruppe, also des jüngsten Nachwuchses, gegen die Jugendlichen durchgesetzt.

 In großen Schützenvereinen haben sich die maßgeblichen Würdenträger oft schon vor dem Königsschießen auf den jeweiligen König geeinigt. Dadurch soll verhindert werden, dass ein leichtfertiger Schütze aus Übermut den Königstitel schießt und damit in finanzielle Probleme gestoßen werden könnte. In Kathrinhagen ist da anders: „Natürlich“, sagt Kuhlmann, „wird hier ernsthaft geschossen.“ Dafür könne er durchaus ein oder zwei Hinweise nennen.

 „Bei uns“, sagt Kuhlmann, „sind in den letzten Jahren immer zehn oder mehr Schützen im Stechen gewesen.“ Außerdem stelle der Verein dem Alt-, Schüler- und Jungkönig einen Betrag zur Verfügung, das sogenannte Königsgeld. Und drittens: In den vergangenen 15 Jahren habe man die Kosten, die die Königswürde mit sich bringe, richtig heruntergefahren. „Das kostet nicht mehr Unsummen wie vielleicht früher einmal.“ In Kathrinhagen müsse der König repräsentieren, beim Aufmarsch bei anderen Schützenfesten sowie beim Königsball und auf dem Schützenfest selbst dabei sein, und das war es schon.

 Das Fest in Kathrinhagen endete gestern Nachmittag nach der Proklamation der neuen Majestäten und dem Königswalzer, wo es immer endet: auf der Theke, wo sich das neue Königshaus winkend, prostend und grüßend dem Schützenvolke zeigt.

 Gerald Haferland ist der neue König und zugleich Träger des Linden-Ordens. Zu seiner Königin wählte er sich Anna Stemme. Beim Stechen unterlegen und damit Adjutant wurde Lars Gromann. Die neue Jugendkönigin heißt Luisa Schuler. Sie wird von Prinz Nick Gerber durch das Schützenjahr begleitet. Schülerkönig ist Marian Spenner, der sich Samanta Heine an die Seite wählte. Den Katharinen-Orden trägt Dorothee Krummfuß.

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