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Sprung ins Nass bleibt kühl

Sonnentalbad Rolfshagen Sprung ins Nass bleibt kühl

Schlechte Nachrichten für alle Auetaler Wasserratten: Es wird für das Sonnentalbad in Rolfshagen keine Wärmeversorgung durch ein über die Biogasanlage Ebeling gespeistes Blockheizkraftwerk geben.

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Für das Sonnentalbad in Rolfshagen wird es keine Wärmeversorgung durch ein Blockheizkraftwerk geben.

Quelle: la

ROLFSHAGEN. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber leider kann aus dem Projekt nichts werden. Es lässt sich wirtschaftlich einfach nicht darstellen“, erklärte Heinrich-Jürgen Ebeling. Viele Gespräche habe er gemeinsam mit seinem Sohn Henrik, einem Steuerberater und Planern geführt. Eines der Blockheizkraftwerke der Familie Ebeling wird nur noch bis zum Jahr 2022 durch Fördermittel unterstützt. „Dann müssen wir neu ausschreiben, und ganz sicher wären die Kosten dann wesentlich höher“, weiß Ebeling. „Das würde sich nicht rechnen. Und deshalb werden wir das eine Blockheizkraftwerk dann wohl abschalten.“ Dann sei allerdings nicht mehr genügend Wärme vorhanden, um das Freibad, den DLRG-Neubau und das Feuerwehrhaus sowie einige Anwohner zusätzlich zu versorgen.

Auch die Investition – also der Bau der 800 Meter Wärmeleitung bis zum Horstsiek – sei vor dem Hintergrund nicht zu stemmen. „Wenn wir alles ausrechnen, dann würde die Wärme für die Gemeinde Auetal viel zu teuer werden“, erklärt der Landwirt.

Die Stadtwerke Weserbergland, die in das Projekt mit einsteigen wollten, hätten eine langfristige Planung über rund 50 Jahre gefordert. „Wir wissen derzeit ja gar nicht, wie es mit den erneuerbaren Energien überhaupt weitergeht. Wenn wir wüssten, dass künftig neue Förderungen möglich wären, aber da ist politisch zurzeit wirklich alles offen“, erklärte Ebeling seinen Entschluss.

Dennoch werden gerade neue Leitungen im Bereich der Rolfshagener Straße verlegt. „Einige nahe Anwohner können wir noch mit anschließen“, erläuterte Ebeling.

Der Landwirt erklärte zum Abschluss, wie groß sein Risiko wäre, wenn er das Projekt unter den derzeitigen Umständen realisieren würde: „Wir müssten damit rechnen, dass wir jeden Monat rund 1000 Euro zuzuzahlen hätten. Ein solches Prestigeobjekt kann man sich als landwirtschaftlicher Betrieb nicht leisten.“ la

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