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Startschuss ist gefallen

DLRG-Neubau Startschuss ist gefallen

Der Anfang ist gemacht. Bis Mai 2018 soll der DLRG-Neubau des Jugend-, Einsatz- und Ausbildungszentrums mit angebundener Fahrzeug- und Materialhalle fertiggestellt sein, denn dann möchte die DLRG-Ortsgruppe Rolfshagen ihr 60-jähriges Bestehen in den neuen Räumen feiern.

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Hermann Faust (von links), Jan-Hendrik Reese, Heinz Kraschewski, Jörg Farr und Rüdiger Teich enthüllen das Bauschild und geben den Startschuss für den DLRG-Neubau.

Quelle: la

Rolfshagen. Die Planungen, vor allem der Finanzierung, haben den Vorstandsmitgliedern schon einiges an Kraft abgefordert. Mit dem Bescheid, dass Leader-Mittel fließen, stand fest, dass das Projekt wirklich umgesetzt werden kann – und sofort rückten die ersten Bagger an. Das Grundstück oberhalb des Multifunktionsplatzes am Horstsiek, das die Gemeinde Auetal der DLRG für einen symbolischen Euro zur Verfügung gestellt hat, muss von Wurzeln, Steinen, Metallschrott und selbstverständlich jeder Menge Erde befreit werden. Diese Arbeiten übernahm der „Hasse Agrar-Service“ aus Heeßen. Außer einem Bagger und einer Art Gabelstapler waren zwei Trecker mit Anhänger vor Ort, die über 40 Ladungen Erde, Geröll und Wurzelwerk abtransportierten. Schließlich muss das Grundstück begradigt werden, bevor es bebaut werden kann.

Am Donnerstagvormittag wurde der offizielle Startschuss für das Projekt gegeben, und zwar unter Beteiligung aller Geldgeber. Für die Gemeinde Auetal, die nicht nur das Grundstück zur Verfügung stellte, sondern auch noch 5000 Euro an die DLRG überweist, war Bürgermeister Heinz Kraschewski dabei.

Generationen das Schwimmen beigebracht

„Die DLRG-Ortsgruppe Rolfshagen ist ein sehr aktiver und gut geführter Verein mit einer optimalen Altersstruktur. Hier haben Generationen von Auetalern schwimmen gelernt“, sagte der Bürgermeister. Das Vereinsangebot gehe weit über die reine Wasserrettung hinaus. Die DLRG sei in Rolfshagen und im gesamten Auetal eine Stütze der örtlichen Gemeinschaft. „Die Unterstützung des Vereins bei dem anstehenden Großprojekt war deshalb für Rat und Verwaltung der Gemeinde selbstverständlich. Ich hoffe, dass der Neubau wesentlich dazu beiträgt, die Vereinsaktivitäten zu bündeln und zukunftsfähig zu machen. Das i-Tüpfelchen speziell für die Kinder- und Jugendarbeit wäre aus meiner Sicht eine kontinuierliche Wärmeversorgung im benachbarten Freibad“, so Kraschweski.

Auch Ortsvorsteher Rüdiger Teich lobte die hoch motivierten Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe und nannte sie ein Aushängeschild des Auetals und Rolfshagens in Sachen Wasserrettung und Erste Hilfe.

Landkreis zahlt 25.000 Euro

Landrat Jörg Farr – der Landkreis beteiligt sich mit 25.000 Euro an dem Neubau – lobte das Engagement der DLRG Rolfshagen in Sachen Jugendarbeit, Wasserrettung und Katastrophenschutz.

Hermann Faust war für die LAG Westliches Weserbergland vor Ort. Die LAG hat das Projekt in die Förderung aufgenommen und unterstützt. 120.000 Euro aus Leader-Mitteln werden zur Verfügung gestellt. Rund 70.000 Euro finanziert die DLRG von den Gesamtkosten, die mit 232.300 Euro berechnet wurden. Dazu kommen Eigenleistungen der Vereinsmitglieder.

„Wir werden jetzt die Ausschreibungen vornehmen und diese beim Landkreis einreichen“, sagte der Vorsitzende der DLRG Rolfshagen, Jan-Hendrik Reese. „Wir hoffen, möglichst bald mit dem Rohbau beginnen zu können, denn der Winter steht vor der Tür. Und bis es richtig kalt wird, hätten wir das Gebäude gerne zu.“ Danach folgten Hallenbau und Innenausbau. la

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