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Straßenbau geht im nächsten Jahr weiter

Sanierung Straßenbau geht im nächsten Jahr weiter

Die Landesbehörde für Straßenbau steht für das kommende Jahr bereits mit zwei Großbaustellen in den Startlöchern. Beide sind fertig geplant und sollen im kommenden Jahr ausgeschrieben und nach Möglichkeit auch durchgeführt werden.

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Auetal. Die Ortsdurchfahrt Borstel soll vollsaniert und der Radweg zwischen Bernsen und Bernser Landwehr gebaut werden. Beide Projekte werden nicht ganz günstig: Die Gemeinde Auetal kosten sie aber keinen Cent.

 Denn die Ortsdurchfahrt Borstel ist eine Kreisstraße, die geschätzten Baukosten von 1,4 Millionen Euro trägt also der Landkreis Schaumburg – mit Förderungen vom Land. Zwischen Bernsen und Bernser Landwehr verläuft eine Landesstraße – dort darf also das Land Niedersachsen für den Bau von 2111 Metern Radweg aufkommen.

 Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erklärt, dass der Radwegbau bei Bernsen eigentlich zusammen mit der Steinberger Kreuzung ausgeschrieben werden sollte. Doch da das Land noch keinen Haushalt für 2017 verabschiedet habe, werde die Kreuzung nun vorgezogen – und der Radweg später getrennt ausgeschrieben. „Das ist kein Beinbruch, aber eine Verknüpfung mit Steinbergen hätte es für uns leichter gemacht.“

 Im Unterschied zur Ortsdurchfahrt von Todenmann wird bei Bernsen der Radweg unabhängig von der Straße gebaut. „Das macht es einfacher, wir haben genug Platz“, so Brockmann. Von der Gemeinde wurden bereits einige Quadratmeter Fläche gekauft, einige Grundbesitzer an der Straße müssten aber noch angesprochen werden. Das Projekt wird etwa eine Million Euro kosten. „Wenn, dann machen wir das aber erst Ende 2017“, erklärt Brockmann.

 Etwas kniffliger wird der Bau der Ortsdurchfahrt in Borstel. Dort soll die Straße auf etwa einem Kilometer runderneuert werden. „Das bedeutet höchstwahrscheinlich, dass wir unter Vollsperrung arbeiten“, so Brockmann. Die Verhältnisse vor Ort seien einfach zu beengt, um bei fließendem Verkehr zu arbeiten. Früher habe man das vielleicht noch gemacht, aber mittlerweile seien die Auflagen beim Arbeitsschutz deutlich höher. „Und wenn uns die Gewerbeaufsicht die Baustelle schließt, haben wir alle nichts davon.“

 Für die direkten Anlieger werde man zwar Möglichkeiten finden, sagt Brockmann, aber der Durchgangsverkehr muss sich dann andere Wege suchen. „Sonst kann die Baufirma nicht vernünftig bauen.“

 Die Kreuzung zwischen Borsteler Weg, Osterfeld und Schaumburger Weg im Ortskern wird bei der Maßnahme ebenfalls verändert. Durch eine Veränderung der „Achsen“ soll sie übersichtlicher werden.

Von Jakob Gokl

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