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Straßenbau verzögert sich

Borstel / Ortsdurchfahrt Straßenbau verzögert sich

Die Anwohner in Borstel sind irritiert. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt und die damit verbundene Vollsperrung der Kreisstraßen 68 und 69 sollte eigentlich am Mittwoch, 4. April, eingerichtet werden. Die entsprechenden Umleitungsschilder waren bereits aufgestellt worden, aber noch durch rote Kreuze ungültig gemacht. Die Absperrbaken standen an den Straßenrändern.

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Der Baum im Vordergrund und der erste Baum auf der rechten Straßenseite sollten eigentlich vor Ostern gefällt werden, damit am kommenden Dienstag mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Borstel begonnen werden kann.

Quelle: la

Borstel (la). Am Dienstagnachmittag teilte die zuständige Straßenbaubehörde in Hameln dann mit, dass die Einrichtung der Baustelle auf Dienstag nach Ostern verschoben worden ist. Gesperrt wurde die Ortsdurchfahrt aber trotzdem am Mittwoch – allerdings noch nicht so richtig. Die weitläufige Umleitung wurde bereits eingerichtet, die roten Kreuze auf den Schildern aus Richtung Kahtrinhagen, Poggenhagen und Rolfshagen sowie an der Landesstraße 443 waren verschwunden.

 „Die Ortsdurchfahrt wurde doch schon gesperrt, weil noch Bodenproben entnommen und Bäume gefällt werden müssen, damit am Dienstag mit dem eigentlichen Bau begonnen werden kann. Da hat es hier im Haus ein Missverständnis gegeben“, erklärte Markus Brockmann, Leiter der Hamelner Straßenbaubehörde auf Anfrage unserer Zeitung.

 Die Anwohner könnten selbstverständlich ihre Grundstücke über Ostern ungehindert erreichen.Ernst genommen wird die Ausschilderung der Umleitung allerdings von fast keinem Autofahrer – schließlich fehlen die Absperrungen und selbst die halten bekanntlich kaum Autofahrer davon ab, wenigstens zu versuchen, durch eine Baustelle zu fahren.

 Von Bautätigkeiten haben die Borsteler ohnehin noch nichts bemerkt. Weder die Entnahme von Bodenproben noch Baumfällarbeiten sind ihnen aufgefallen. Die für die Fällung markierten Bäume im Ortseingang von Borstel aus Richtung Rolfshagen, wo am Dienstag der erste Bauabschnitt beginnen soll, stehen auch noch unversehrt an ihren Plätzen.

 „Das verstehe ich jetzt auch nicht“, sagte Brockmann auf erneute Anfrage und konnte das am Donnerstag auch nicht mehr behördenintern klären. Allerdings meinte Brockmann, dass die Entnahme von Bodenproben trotzdem vorgenommen worden sein könnte. „Das bemerkt man oftmals nicht, denn es wird schließlich nicht mit großem Gerät gearbeitet“, so Brockmann.

 Fest stehe aber, dass am Dienstag, 10. April, mit dem Ausbau begonnen wird. Bis zum Jahresende sollen die neuen Regenwasserkanäle verlegt, die Fahrbahn saniert und um einen Geh-Radweg erweitert sein. 1,7 Millionen Euro kostet der Ausbau der etwa 3,3 Kilometer langen Strecke. Kosten, die vom Landkreis Schaumburg, der Gemeinde Auetal, dem Wasserverband Nordschaumburg und der Deutschen Telekom übernommen werden.

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