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Tierfotograf hat den Waldohreulen-Nachwuchs begleitet

Von klein auf dabei Tierfotograf hat den Waldohreulen-Nachwuchs begleitet

Die Waldohreulen hat der Auetaler Tier- und Naturfotograf Marc-André Rehberg im vergangenen Jahr vorgestellt, nun hat er sie erneut besucht.

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Wenige Wochen liegen zwischen den Bildern: Links sind die Waldohreulen beim ersten Ausflug zu sehen, rechts ist das Tier deutlich größer.

Quelle: pr.

Auetal (rnk). „Als Tierfotograf merkt man sich solche Plätze und Zeiträume“, sagt der Borsteler. Dieses Jahr ist er dann einfach wieder hingegangen, um zu schauen, ob sie wieder dort brüten. An zwei Abenden ist er nicht fündig geworden, aber man müsse Geduld und Ausdauer haben – „und ein paar Abende später saßen die beiden Jungvögel oben im Baum und guckten mich an“.

 Die Altvögel waren und sind sehr scheu und daher schwierig zu fotografieren. Viele Abende und Wochen gingen mit den Waldohreulen vorüber, die Bilder wurden immer mehr und besser, bis der Zeitpunkt kam, um Abschied zu nehmen, erzählt Rehberg: „Einen Abend war es mir noch vergönnt, die fast ausgewachsene Eule zu sehen, bevor sie ausfliegt.“ Es sei immer wieder ein „sehr tolles und schönes Erlebnis“, die Jungen von klein auf bis zu ersten Flug- und Jagdversuchen zu begleiten.

 Ist die Waldohreule erwachsen, hat sie zwei Schwierigkeiten zu überwinden – und beide haben natürlich mit dem Menschen zu tun. Der erste Grund ist die Landwirtschaft mit ihrem riesigen Hunger nach neuen Mais- und Rapsflächen, die zweite Ursache ist das Höfesterben. Denn beides führt dazu, dass es immer weniger kurz beweidete Flächen gibt, auf denen die Waldohreule nach ihrer Nahrung jagen kann. Ergo werden die Jagdgebiete weniger. Die Waldohreule liebt schließlich fließende Übergänge zwischen Wald und Kulturland mit lichten Waldpartien, Magerwiesen, Hecken und extensiv genutztem Wiesland – und dieser Lebensraum schwindet stark.

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