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Und abends mit Beleuchtung

Sandstein und Eisen Und abends mit Beleuchtung

Einige Tage ist gerätselt worden. Am Sonnabend wurde es enthüllt: Das Kunstwerk im unteren und sanierten Kreuzungsbereich der Rolfshäger Kirchstraße entpuppt sich als Mischung aus Sandstein und Eisen.

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Das Kunstwerk wurde enthüllt.

Quelle: rnk

Rolfshagen. Es ruht auf einem Sandsteinsockel, in dem in der Mitte eine Linie verläuft, sie soll die Aue darstellen. Der kleine Bogen wäre dann die Auebrücke, wie sie sich im Kühlen Grund befindet. Und so fährt man gleichsam durch das westliche Tor auf Rolfshagen zu.

16 Orte werden dargestellt

Der Baum ist eine stilisierte Süntelbuche – und damit hat der Wappenbaum der Gemeinde Auetal nun auch die westlichen Dörfer erreicht. Oben stellen die Abzweigungen die insgesamt 16 Orte dar. Und was den Ort so lange geprägt hat, findet sich ebenfalls auf dem Kunstwerk: Landwirtschaft und Bergbau – noch einmal durch eine zweite symbolisierte Aue getrennt.

Der Entwurf stamme von Uwe Spieker von Rolfshagen Aktiv, führte Siegbert Held in seiner Rede aus. Eigentlich habe der Förderverein zunächst an ein Kunstwerk aus Sandstein gedacht, aber auf der anderen Straßenseite gebe es ja schon ein Werk aus diesem Material, den Stein zur 700-Jahr-Feier. Daher habe man zu Stahl greifen wollen, ehe es zur „Initialzündung“ gekommen sei: Wir nehmen Stahl und Eisen.

Zugang zur schöpferischen Arbeit gefunden

Die alte Erkenntnis „Kunst kommt von Können“ bewahrheite sich auch bei diesem Kunstwerk, meinte Ortsvorsteher Rüdiger Teich: „Dieses Können kommt nicht von ungefähr. Die Arbeiten lassen spüren, mit welcher Ernsthaftigkeit zu Werke gegangen worden ist.“ An der Vielfalt der Materialien und Herstellungstechniken lasse sich ablesen, dass viele in der Dorfgemeinschaft und innerhalb von Rolfshagen Aktiv ihren individuellen Zugang zu schöpferischen Arbeiten gefunden hätten.

Ohne die Hilfe des Fördervereins und der Dorfgemeinschaft wäre das Werk nicht so gut gelungen, sagte Teich. Es zeige sich, was eine aktive Bürgerbeteiligung bewirken könne: „Sie macht deutlich, dass sich die Bürger mit diesem Projekt identifizieren.“

Das sah Bürgermeister Heinz Kraschewski ähnlich: Dieses Kunstwerk solle für lange Zeit an die Dorferneuerung erinnern und sinnbildlich auch für den Zusammenhalt der Bürger und für eine funktionierende Dorfgemeinschaft stehen. Und weil sich die Chance anbot, ging Kraschewski auch auf den zweiten Abschnitt der Kirchstraße ein, der noch saniert werden muss.

Zum Umdenken gezwungen

Nicht zuletzt die Diskussionen im Arbeitskreis Dorferneuerung hätten ihn und die Verwaltung veranlasst, noch einmal über die „Sinnhaftigkeit“ der zunächst favorisierten kleinen Lösung nachzudenken: „Wir sind dann alle gemeinsam zu einer anderen Sichtweise gekommen.“ Natürlich wolle er nicht verschweigen, „dass uns auch die Ergebnisse der Untersuchungen des Regenwasserkanals zum Umdenken quasi gezwungen haben“. Aber sei es drum: Im Herbst werde die Kirchstraße inklusive Regenwasserkanal im neuen Glanz ihrer Bestimmung übergeben.

Eine gute Nachricht hatte später noch Held: Der Vorsitzende von Rolfshagen Aktiv hatte abends noch einmal nachgeschaut: Die Beleuchtung am Kunstwerk funktioniert. rnk

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