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Unter strengem Regiment

Neue Vereinswirtin beim SC Auetal Unter strengem Regiment

Adelheid Tegtmeier führt ein strenges Regiment, und wenn sie eine Ansage macht, dann gibt es selten Widerworte, denn die neue Vereinswirtin des SC Auetal findet immer klare Worte.

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 Sie sorgen im Vereinsheim unter anderem für belegte Brötchen und kaltes Bier: Seit gut einem Jahr sind Adelheid und Wilfried Tegtmeier die Vereinswirte des SC Auetal.

Quelle: la

Rehren. „Ich weiß, wie man mit den Jungs umgehen muss, auch wenn die schon ein paar Bierchen intus haben“, sagt sie. „Wer nicht spurt, der bekommt schon mal verbal ’was an den Hals.“

Die „Jungs“ lieben ihre Adelheid, denn sie kocht gut und versorgt die Fußballer, Fans, Zuschauer und Besucher mit jeder Menge leckeren Gerichten. Seit gut einem Jahr sind Adelheid (55) und Wilfried Tegtmeier (59) die neuen Vereinswirte des SC Auetal. „Und ja, es macht uns immer noch viel Spaß“, stellt Wilfried Tegtmeier fest.

"Wir wurden uns schnell einig"

Damals war der SC-Vorsitzende Dieter Grupe auf der Suche nach Nachfolgern für Gerhild und Uli Danne, die in Ruhestand gehen wollten. „Ich hörte, dass das Katrinhäger Ehepaar Erfahrung in der Gastronomie und Spaß daran hat, und sprach sie an. Wir wurden uns schnell einig, und so hatte der SC Auetal neue ehrenamtliche Vereinswirte – und die Eheleute Tegtmeier keine Langeweile mehr“, erzählt Grupe.

Das Ehepaar Tegtmeier hat Gastronomie-Erfahrung mit dem Café am Kurpark in Bad Eilsen gesammelt. Zuvor war Adelheid Tegtmeier 20 Jahre in der Weinschänke in Rohdental tätig. Heute arbeitet sie als Verkäuferin in einer Bäckerei, ihr Ehemann ist Rentner. „Ich koche gerne. Zu Hause brate ich Schnitzel und Frikadellen, Currywurst und Pommes werden vor Ort gemacht. Auch komplette Gerichte – wie Schnitzel mit Beilagen oder Aufläufe – bereite ich für die Mannschaften auf Bestellung zu“, erzählt sie. Sonntags gibt es im Sportheim an der Obersburg Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

"Hier kann man sich wirklich wohlfühlen"

Sauberkeit ist dem Ehepaar Tegtmeier in dem Sportheim mit Küche und Theke besonders wichtig, und es muss alles funktionieren. „Die beiden behandeln die Einrichtung wie ihr Eigentum, einfach vorbildlich. Hier kann man sich wirklich wohlfühlen und sein Bierchen und das Essen genießen“, lobt Grupe das Ehepaar.

Ihre Feuertaufe haben die Tegtmeiers auch bestanden – die Hallensporttage. „In der Sporthalle in Rehren war der Teufel los, aber wir haben es geschafft, alle bestens zu versorgen“, erzählt Adelheid Tegtmeier. Allerdings hat sie für das nächste Jahr schon Unterstützung angefordert.

„Wir haben an manchen Tagen 16 Stunden lang Würstchen, Kaffee, Brötchen und Getränke verkauft – das war einfach zu viel. Da muss auch mal jemand als Ablösung bereitstehen“, fordert die Vereinswirtin. la

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