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Verkehrsinsel vor der Tür

Verkehrsberuhigung von Nöten Verkehrsinsel vor der Tür

Kinder auf dem Heimweg, Radfahrer am Straßenrand und Kinder, die direkt an der Straße spielen. Und dann Autos, die zu schnell an ihnen vorbeirasen. Dieses Bild biete sich täglich an der Kreuzung der K63 und K64 in Klein Holtensen, sagt Ortsvorsteher Erwin Hruzdik.

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Die Planungsskizze der Verkehrsinsel.

Quelle: pr.

Klein Holtensen.   Die Geschwindigkeit ist auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt, doch nur wenige der Lastwagen- und Autofahrer halten sich daran, wie die Anwohner erzählen. Deshalb wird sich der Umwelt- und Bauausschuss der Gemeinde in seiner am Sitzung 17. Februar damit beschäftigen, wie die Geschwindigkeit beschränkt werden könnte.

Zur Debatte steht eine Verkehrsinsel, die Autofahrer zum Abbremsen nötigen würde. Die Gemeinde müsste die Kosten von 50000 Euro aber selbst tragen, betont Markus Brockmann, der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die für die Sanierung der Kreisstraßen zuständig ist.

Er betont, dass eine Verkehrsinsel keine Maßnahme zur Verkehrssicherheit sei. „Sie dient zur Verbesserung der Gesamtsituation“, sagt er, sei aber deswegen nicht vom Kreis, sondern von der Gemeinde zu bezahlen.

Gibt der Rat nun seinen Segen, dann soll die Insel mit einer Breite von zwei Metern und einer leichten Erhöhung von zehn bis zwölf Zentimetern angelegt werden. Der Platz, der sich am besten eignet, befindet sich direkt vor dem Haus der Familie Tiedke. Der Besitzer sieht die Maßnahme zur Geschwindigkeitsdämpfung zwar als notwendig an, um die Sicherheit seiner Kinder zu gewähren, aber ist mit dem Ort des Hindernisses nicht zufrieden: „Ein Stoppschild würde auch reichen“, sagt Jürgen Tiedke.

Des Weiteren bemängelt er, dass er dann nicht mehr genug Platz für seine Autos habe. Doch auf der gegenüberliegenden Seite eine Maßnahme zur Geschwindigkeitsdämpfung zu realisieren, sei wegen der Einfahrt zum Gerätehaus nicht möglich, wie Gisela Sostmann betont. Auch sie hat Angst um die Sicherheit ihrer Kinder: „Mein Kind spielt direkt an der Straße, und die rasen hier ganz schön schnell vorbei.“ Sie unterstütze daher die Initiative für eine Verkehrsinsel.

Auch Hrudzik befürwortet den Bau. Er sieht die Probleme besonders im Sommer: „Wenn die Strecke neu gemacht wird, steigt der Anreiz für die Motorradfahrer, noch schneller zu fahren als erlaubt“. Zudem würden im Sommer noch mehr Lastwagen fahren und noch mehr Kinder auf der Straße spielen.

Eine Insel sei auch deshalb wichtig, da kein Bürgersteig gebaut werden kann, weil sonst die Straße zu schmal für das Durchkommen der landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Busse sei. nis

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