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Verkehrssituation im Gewerbegebiet soll verbessert werden

Rehren / Verkehr Verkehrssituation im Gewerbegebiet soll verbessert werden

Umgehend hat die Gemeindeverwaltung auf den Antrag von CDU-Mitglied Heinz Bormann reagiert, der eine Verbesserung der Verkehrssituation im Gewerbegebiet gefordert hat. „Das Thema ist uns natürlich nicht neu, und wir sind immer dabei, Verbesserungen anzustreben“, sagte Bürgermeister Thomas Priemer.

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Überwachungsmaßnahmen sollen künftig dafür sorgen, dass die Straßenränder nicht mehr mit Lastzügen zugestellt werden. © la

Rehren (la). Die Verkehrskommission des Landkreises Schaumburg habe daher in der vergangenen Woche auf Antrag der Gemeinde die Verkehrssituation im Gewerbegebiet geprüft. Ein von der Gemeinde vorgeschlagenes Halte- und Parkverbot im Zuge der Straße „Altes Feld“ wird von der Kommission mitgetragen.

Es wird also ein Halteverbot, mit der Möglichkeit des Be- und Entladens, angeordnet. Zur besseren Kontrolle und Ahndung bei Verstößen soll der ruhende Verkehr im Gemeindegebiet künftig in eigener Verantwortung überwacht werden.

„Weitere Anordnungen von straßenverkehrsrechtlichen Reglementierungen haben nur dann Sinn, wenn sie auch überwacht werden“, stellt Priemer fest. Dazu wolle die Gemeinde die notwendige Genehmigung erreichen, um dann zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Wochentagen die Überwachung des ruhenden Verkehrs vorzunehmen.

Darüber hinaus wird laut Priemer über eine weitere verkehrliche Erschließung des Gewerbegebiets diskutiert. Unterschiedliche Anfahrtswege und die Einrichtung von Ringverkehren müssten bewertet werden.

In einem persönlichen, sehr konstruktiven Gespräch des Bürgermeisters mit Heinz Bormann bestand Einigkeit darüber, dass die möglichen Zufahrtsstraßen zum und vom Gewerbegebiet neu überdacht und bewertet werden müssen.

„Ebenso muss die Frage geklärt werden, ob und in welche Richtung das Gewerbegebiet zukünftig erweitert werden kann“, so der Bürgermeister. Unbestritten sei die Tatsache, dass das Gewerbegebiet nach heutigen Gesichtspunkten erhebliche Mängel in der Infrastruktur hat. „Es gibt weder ausreichend dimensionierte Einmündungs- und Kreuzungsbereiche noch ausreichend Fahrbreiten, um den heutigen Anforderungen an Schwerlastverkehr Rechnung zu tragen“, sagte Priemer im Gespräch mit unserer Zeitung.

Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets sollen diese besonderen Umstände aufgegriffen werden.

Zusammenfassend stellte Priemer fest, dass also zunächst kurzfristig eine entsprechende straßenverkehrsrechtliche Beschilderung im Gewerbegebiet erfolgen wird und die Überwachung des ruhenden Verkehrs durch die Gemeinde Auetal durchgeführt wird.

Die Zu- und Abfahrtssituation zum Gewerbegebiet und im Gewerbegebiet wird neu überdacht. Dazu ist in den nächsten Monaten mit den zuständigen Behörden wie Straßenverkehrsbehörde, Landkreis Schaumburg und Polizei ein Abstimmungsgespräch zu führen.

„Alle im Gewerbegebiet ansässigen Firmen sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Gedanken mit einzubringen. Dazu wird zu einem Gespräch mit allen Anliegern eingeladen“, informierte Priemer.

Letztlich könne die Einschaltung eines Verkehrsplanungsbüros notwendig werden, um gegebenenfalls auch sinnvolle Ergänzungen oder Rückbauten im Straßenkörper vornehmen zu können.

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