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Vielleicht noch in diesem Jahr

Sanierung des Gemeindehauses in Hattendorf Vielleicht noch in diesem Jahr

Anderthalb Jahre sind seit unserem ersten Bericht vergangen, jetzt zeichnet sich ein Ende ab: Das Hattendorfer Gemeindehaus ist seit April 2014 nicht mehr nutzbar.

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Pastorin Antje Wachtmann zeigt, wo der Rost die Stahlträger angegriffen hat. Unter ihr der Gitterrost der im Boden verlegten Heizungsanlage.

Quelle: jak

Hattendorf. An der nordseitigen Fensterfront hatte Feuchtigkeit die Stahlträger angegriffen. Am Ende waren sie derart verrostet, dass der zuständige Architekt des Kirchenkreises die Notbremse ziehen musste: Die Kirchengemeinde wurde obdachlos.

 „Vielleicht können wir noch in diesem Jahr beginnen“, freut sich jetzt Pastorin Antje Wachtmann im Gespräch mit dieser Zeitung. „An der Finanzierung scheitert es auf jeden Fall nicht.“ Knapp 10000 Euro habe man an Spenden in den vergangenen zwei Jahren eingenommen. „Die Hilfe war wirklich überwältigend“, sagt Wachtmann. Hinzu komme noch Geld aus Rücklagen und eine große Fördersumme des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg. Insgesamt 45000 Euro zur Sanierung des Gemeindehauses seien so zusammen gekommen. „Jetzt brauchen wir noch ein paar trockene Tage mit über Null Grad“, so die Pastorin, „dann legen wir noch dieses Jahr los.“ Der Architekt sei zuversichtlich gewesen, dass die Arbeiten dann zügig voranschreiten.

Statt der feuchtigkeitsanfälligen Fensterfront wolle man nun eine neue Holzwand installieren, die mit Fenstern sowie einer Tür auch eine bessere energetische Bilanz ermöglichen soll. „Die grundsätzliche Bauweise mit den Stahlträgern werden wir aber beibehalten“, erklärt Wachtmann. Diese müssten aber ausgetauscht werden, da sie vom Rost zu sehr angegriffen wurden. Im Boden vor der Fensterfront verlief bisher die Heizung. Mit der neuen Wand könne die nun ganz regulär vor den Fenstern verlaufen. Das werde auch eine bessere Wärmewirkung mit sich bringen, hofft die Pastorin. „Die Heizung war nicht sehr effektiv und schwer zu reinigen“, erklärt sie. „Es ist in dem Raum immer kalt und zugig gewesen. Das haben wir versucht, jetzt zu vermeiden.“

 Dann könnte das Gemeindeleben in Hattendorf nach zwei Jahren endlich wieder einen fixen Mittelpunkt finden. Doch bis dahin gilt es noch, den Winter zu überbrücken. Da die Kirche ab 2. Januar in den „Winterschlaf“ versetzt wird, also nicht mehr beheizt wird, freut sich Pastorin Wachtmann sehr, dass die Gemeinde Kathrinhagen/Rolfshagen ihnen für den Konfirmandenunterricht übergangsweise das eigene Gemeindehaus angeboten hat. jak

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