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Viertbestes Team in ganz Niedersachsen

Schoholtensen / Freiwillige Feuerwehr Viertbestes Team in ganz Niedersachsen

Das historische Ausmaß dieser Platzierung maß Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold an seiner eigenen Amtszeit: Nach 23 Jahren sei es das erste Mal, dass eine Auetaler Feuerwehrmannschaft bei den Landesmeisterschaften den 4. Platz belegt hat. „Das habe ich in meiner Amtszeit noch nicht erlebt.“

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Zuversichtlich: Vor dem Wettkampf gibt es bei der Wehr traditionell das Gruppenbild. Hier ist zu sehen, wer bei den Landeswettbewerben ein Stück Erfolgsgeschichte schrieb.

Quelle: pr.

Schoholtensen. Geschafft hat die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen den vierten Platz in Soltendieck im südlichen Landkreis Uelzen, wo dieses Jahr die Landeswettbewerbe ausgetragen wurden, Das Team aus Möllenbeck wurde übrigens Siebter. Rund 60 Wehren mit etwa 700 aktiven Feuerwehrleuten haben sich in zwei Gruppen gemessen.

 Der landesweite Wettkampf findet alle zwei Jahre statt und war der mittlerweile 13. seiner Art. In vorgeschalteten Vergleichskämpfen müssen sich die Wehren für den Landesentscheid qualifizieren, die Crew aus Schoholtensen/Altenhagen hatte dies in Northeim geschafft. „Respekt“ und „Hochachtung“ habe er vor dieser Leistung, bemerkte Bürgermeister Thomas Priemer vorgestern beim Besuch der Wehr, ehe er einen viereckigen Umschlag überreichte: „Dies ist das Einzige, dass euch weiter bringt.“

Es war eine Anspielung, die die Bauarbeiten betraf: Die Wehr bekommt in diesem Jahr eine neue Halle. Seit einigen Monaten wird gebaut, und es wird nach der Auetaler Tradition gebaut: Die Gemeinde gibt das Geld, die Feuerwehr stellt die Arbeitskräfte. Die Zeiten, in denen man sich etwas hinsetzen kann – und irgendeiner wird das dann schon bezahlen, hatte Priemer erklärt, diese Zeiten seien längst vorbei.

 Auch Nothold sah das so: Andere Wehren hätten sich als Stützpunkt ein Haus für 300000 oder 400000 Euro gebaut – „für diese Summe hätten wir im Auetal fünf gebaut“.

 Für die neue Halle, die endlich mehr Raum gibt, haben die Mitglieder der Feuerwehr die alte Halle abgerissen, das Fundament gelegt, eine neue Drainage gelegt, sämtliche Installationsleitungen für Abwasser bis hin zum Brauchwasser gelegt, das Stahlgerüst aufgestellt, ausgerichtet und im Boden verdübelt.

 Geholfen hat die Gemeinde nur zweimal: mit einem Mitarbeiter des Bauhofs, der hier und dort mit angepackt hat, und mit einer Entscheidung, die im Bauamt gefällt wurde: Die neue Halle wird nicht in einem rotbraunen Ton bestellt, sondern in einem fetten Feuerwehrrot: RAL 3000, der Farbe von Feuerwehrfahrzeugen in diversen deutschen Bundesländern. „Wir sind sehr zufrieden“, formulierte es Ortsbrandmeister Wilhelm Riebe.

Die Hauptversammlung wird allerdings verschoben, weil Schränke und diverse Geräte im Versammlungsraum aufbewahrt werden und weil noch einiges an Arbeit wartet: Eine neue Heizungsanlage wurde eingebaut, weil die alten Nachtspeicheröfen schon länger nicht mehr dem Standard der Zeit genügen. Die gesamte Zähleranlage muss noch komplett ausgetauscht werden. Es gibt einen neuen Verteilungsstand, und die ehemalige alte Küche muss komplett verputzt, eine Tür muss noch ausgetauscht werden – und ein bisschen gefliest werden muss auch noch.

 Dazu kommen noch die kleineren Arbeiten an dieser oder jener Ecke.

 Wer Stein auf Stein selbst baue, hatte Priemer erklärt, der identifiziere sich auch mit dem Endprodukt. Und noch in einem halben Jahrhundert könnten die heute noch kleinen Mitglieder der Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen darauf hinweisen, dass Papa das damals, im Jahre 2013, noch selbst mitgebaut habe. „Das ist euer Ding“, meinte Priemer.

 Übrigens: Dass die Mitglieder der Wehr Schoholtensen/Altenhagen mit ihrem vierten Platz auf Landesebene ein Stück Auetaler Feuerwehrgeschichte geschrieben haben, ist künftig auch deutlich zu erkennen: Wer vordere Plätze belegt, erhält dafür die Goldene Ehrenspange als Auszeichnung. Silber hatte die Wehr für ihren vorderen Platz in Northeim schon erhalten. rnk

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