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Vom Kita-Kind zur Erzieherin

Familienzentrum Vom Kita-Kind zur Erzieherin

Drei Neue gibt es im Erzieherinnen-Team des Familienzentrums (FamZ) Rolfshagen. „Damit sind wir endlich wieder komplett“, freut sich Einrichtungsleiterin Beate Schürmann. Das vergangene Kindergartenjahr sei aufgrund von Personalknappheit nicht einfach gewesen.

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Die neuen Erzieherinnen Jasmin Rudy (von links) und Nathalie Nolting mit den Leiterinnen Beate Schürmann und Kathrin Möller sowie der Sozialassistentin Maja Bülow und einer Menge fröhlicher Kindergartenkinder.

Quelle: la

Rolfshagen. „Jetzt machen wir bis zum 28. Juli Ferien, und dann freuen wir uns auf das, was kommt, auf eine Art Neustart“, so Schürmann. Im neuen Kindergartenjahr soll wieder qualitativ hochwertiger gearbeitet werden, und durch die jungen „Neuen“ erhofft sich das Team neue Ideen und frischen Wind.

Durch Krankheiten, Schwangerschaften und den Weggang von Sylke Müller und Gabriele Franz zum neuen Waldkindergarten mussten neue Kräfte für die Kita- und Krippengruppen in Rolfshagen gesucht werden. „Das war nicht einfach, denn der Arbeitsmarkt war ziemlich leer“, erklärte Schürmann.

Doch Schürmann brauchte nicht lange zu suchen und viele Gespräche zu führen, um gutes Personal zu finden. Maja Bülow, die bereits seit drei Jahren als Sozialassistentin im FamZ arbeitet, kannte sie bereits als Kindergartenkind. „Maja war von 1998 bis 2000 in meiner Zwergengruppe, und als 14-Jährige hat sie ein zweiwöchiges Praktikum bei uns gemacht“, erinnert sich Schürmann. Ihre Ausbildung zur Sozialassistentin habe Bülow zwar in anderen Einrichtungen absolviert, aber Schürmann hatte sie nie aus den Augen verloren.

„Vor drei Jahren brauchten wir kurz vor den Ferien dringend jemanden für unsere neue Krippengruppe, und ich wusste, dass Maja gerade mit ihrer Ausbildung fertig war“, so Schürmann. „Ich habe ihr einfach einen Zettel in den Briefkasten gesteckt, mit der Bitte, dass sie sich meldet. Klingeln mochte ich nicht, denn Bülows haben einen großen Hund – und vor dem habe ich Respekt“, sagt die FamZ-Leiterin schmunzelnd.

„Ich war gerade damit beschäftigt, Bewerbungen zu schreiben, als ich den Zettel fand. Sofort habe ich angerufen, meine Bewerbungsunterlagen abgegeben und ganz schnell einen Gesprächstermin und dann auch gleich eine Zusage bekommen“, erzählt die 22-Jährige. Inzwischen hat Maja Bülow sich schon bestens eingelebt im FamZ. „Sie hat viel erarbeitet, vor allem für das Nachmittagsangebot in der Krippengruppe“, lobte Schürmann ihre junge Mitarbeiterin.

Und weil die Erfahrungen mit dem ehemaligen Kindergartenkind so positiv sind, freut sich Schürmann, mit Jasmin Rudy aus Borstel und Nathalie Nolting aus Rinteln jetzt zwei weitere ehemalige Kindergartenkinder einstellen zu können. Beide waren von 2000 bis 2003 im Kindergarten Rolfshagen in der Schlumpfgruppe von Kathrin Möller, die heute stellvertretende Leiterin der Einrichtung ist. Beide interessierten sich für die Arbeit im Kindergarten, absolvierten Praktika in Rolfshagen, und Nathalie Nolting arbeitete als Sozialassistentin im FamZ und absolvierte im Hort ein Praktikum. Inzwischen haben beide jungen Frauen ihre Ausbildung zur Erzieherin beendet und freuen sich auf ihre Aufgaben im FamZ.

„Ich fand es immer toll hier in der Einrichtung und wollte unbedingt etwas zurückgeben von dem, was mir hier mit auf den Weg gegeben wurde“, meinte Nolting. „Ich freue mich auf die Arbeit in dem tollen Team. Besonders gefällt mir die offene Arbeit in der Einrichtung.“

Rudy stimmt ihr zu und ergänzt: „Das Familienzentrum bietet viele verschiedene Bereiche, also die gesamte Vielfalt von der Krippenbetreuung bis zum Hort.“

Die beiden 20-Jährigen beginnen ihre Arbeit zwar erst am 1. August, aber schon jetzt zeigen sie, wie groß ihre Motivation ist. Sie helfen beim Ausräumen der Räume, die in den Ferien renoviert werden. „Die Mädels haben wirklich Biss, sie sind jung, und sie wollen etwas bewegen. Wir freuen uns schon auf viele neue Vorschläge und Ideen“, sagte Schürmann.

Bei der Schlagerparty ist das neue Team übrigens schon gemeinsam auf einem Wagen unterwegs gewesen. „Auch das gehört dazu, wenn man im Team gut zusammenarbeiten will“, so Schürmann. la

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