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Warten auf schnelles Internet

Verbindungen in Auetal Warten auf schnelles Internet

Die Auetaler Bürger und vor allem einige Gewerbetreibende warten sehnsüchtig auf schnelles Internet. Der Wirtschaftsstandort Auetal sei ohne Internet infrage gestellt, schimpfen die Kritiker. Trotz Versprechungen habe sich bislang nichts getan.

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Quelle: pr.

AUETAL. Schon im November dieses Jahres, so war versprochen worden, sollten die neuen, flotten Glasfaserkabel verlegt und angeschlossen sein. „Wir warten noch immer auf den Förderbescheid aus Berlin“, erklärte Dieter Brenneke vom Landkreis Schaumburg. Er wisse auch nicht, woran es hapert. Der Landkreis habe alles getan. Alle angeforderten Daten, Bau- und Finanzierungsplanungen seien eingereicht worden, und zwar fristgerecht. „Ich weiß nicht, wo wir derzeit stehen, was noch fehlt, was wir noch liefern sollen. Ich bekomme keine weiteren Informationen. Der Projektträger hatte zugesagt, in der vergangenen Woche einen Status zu liefern, aber es ist nichts geschehen“, so Brenneke.

Von Bundesverkehrsministerium ist eine Presseanfrage unserer Zeitung ebenfalls noch nicht beantwortet worden. Man bat um ein größeres Zeitfenster um zu ermitteln, wann der Bescheid ergehe und warum sich das Ganze so sehr verzögert, obwohl das Geld doch eigentlich bereitgestellt ist. Auch diese Zeit ist inzwischen verstrichen, ohne dass Antwort aus Berlin kam.

Eine heimische Baufirma hatte bereits einen Planungsauftrag und hat die Wegesicherung für neue Glasfasertrassen durchgeführt, aber weiter geht es nicht. „Wir haben den Baufirmen wieder abgesagt, denn wenn wir jetzt zu bauen anfangen, würden wir die Fördermittel verwirken“, so Brenneke.

Sicher sei aber, dass der Ausbau des Internets durch Glasfaserkabel mit einem offiziellen Spatenstich verkündet werde. Und wenn es dann tatsächlich so weit ist, dann soll sich im Auetal von Ost nach West vorgearbeitet werden.

Mit einem halben Jahr Bau- und Schaltzeit wird gerechnet. Mit dem neuen Glasfaserkabel sollen im Schnitt 50 bis 100 Megabit – mindestens 30 für die abgelegenen Ausläufer – erzielt werden. Mehr als 90 Prozent der Anschlüsse werden auf über 50 Megabit kommen. Beim Upload werden dann 40 Megabit erzielt.

Die Gesamtkosten für den Internet-Ausbau im Auetal belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro, wovon die Gemeinde 142000 Euro, das sind zwölf Prozent, zahlen muss. la

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