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Wie sieht das denn hier aus?

Dorferneuerung Wie sieht das denn hier aus?

Wann immer die Dorferneuerung Rolfhagens zur Sprache kommt, werden zunächst die Vorteile hervorgehoben: Der dörfliche Charakter ist deutlich herausgearbeitet worden, an der Kirchstraße gibt es einen verkleinerten Einmündungsbereich, es gibt Gehwege, ein Kunstwerk – und es gibt ein „Aber“.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Rolfshagen. Und da klingt so: „Aber keiner kümmert sich um die Beete.“ Die Beete sollen entlang der Kirchstraße den linken Bereich gliedern und die Parkbereiche strukturieren – und sie werden nicht gepflegt.

Daher der nahezu einhellige Tenor: Wenn man vorher keinen findet, der sich kümmert, dann hätte man sie doch besser gleich ganz weglassen sollen und lieber einen Parkplatz mehr anlegen sollen. Denn, mal ganz ehrlich: So wie es jetzt aussieht, so sieht es doch wirklich nicht schön aus, oder?

Beete werden neu bepflanzt

Ortsvorsteher Rüdiger Teich wäre wohl der Erste, der zustimmen würde: Ja, schön sieht es nicht aus. Aber aus den Augen verloren hat Teich die Beete nicht ganz, auch wenn im Rahmen der Dorferneuerung andere Projekte auf der Liste weiter oben standen. Weil sich niemand gefunden habe, der die Beete pflegen wollte und weil man dem Bauhof der Gemeinde diese Arbeit nicht auch noch aufbürden mochte, habe es eine Ausschreibung gegeben. Drei Angebote wurden eingeholt. „Ganz wie sich das gehört“, sagt Teich. In den nächsten zwei Wochen werden die Beete ausgehoben und neu bepflanzt.

„Und dann wird sich auch jemand kümmern“, erklärt der Ortsvorsteher. Eine Anwohnerin werde diese Aufgabe übernehmen. „Ja, es gibt sie noch, die Ehrenamtlichen im Ort“, sagt Teich, „aber sie kommen ein bisschen in die Jahre.“ Oder man muss ihnen einen kleinen Schritt entgegenkommen, wie an der Kirchstraße: „Man übergibt ihnen einen fertigen Bereich, dafür pflegt ihn der Bürger dann“, meint Teich und zählt ein weiteres Beispiel auf – am Rosenweg. Aber, so der Ortsvorsteher mit Blick auf die Ehrenamtlichen im Ort: „Es werden weniger.“ rnk

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