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Wohnraum für 40 Flüchtlinge vorhanden

Potenzial noch nicht ausgeschöpft Wohnraum für 40 Flüchtlinge vorhanden

Genaue Zahlen sind derzeit nicht bekannt. Aber Bürgermeister Heinz Kraschewski schätzt, dass 20 bis 30 Asylbewerber in der Gemeinde Auetal untergebracht sind.

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Auetal (r). Damit ist das Potenzial aber noch nicht gänzlich ausgeschöpft. „Wir haben Wohnraum für vielleicht 40 Personen“, erklärt er. „Aber wir müssen jetzt langsam dazu kommen, dass wir nicht nur Wohnraum zur Verfügung stellen.“

 Die viel zitierte Willkommenskultur soll auch im Auetal Einzug erhalten. Kraschewski, der sieben Jahre lang als Leiter des Sozialamtes beim Landkreis Schaumburg mit dem Thema beschäftigt war, weiß, wie wichtig es ist, Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch eine sinnvolle Betätigung zu geben. Mit Ausnahme einiger privater Initiativen tut sich im Auetal bisher noch recht wenig. Doch das möchte Kraschewski ändern. Er will sich an Vereine, Kirchen- und Dorfgemeinschaften wenden, um Angebote zu entwickeln. „Der Sportverein könnte zum Beispiel sein Angebot vorstellen.“

 Auch wenn derzeit noch Wohnraum vorhanden ist, appelliert der Bürgermeister weiter an potenzielle Vermieter, sich bei der Gemeinde zu melden. „Es gibt ja auf beiden Seiten – bei den Vermietern und den Asylwerbern – solche und solche. Aber beide Seiten müssen sich aufeinander einstellen.“

 Unterkunftsmöglichkeiten im Auetal sind bisher dezentral möglich gewesen, also nach dem „Leverkusener Modell“. Das habe große Vorteile, sowohl für jene Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, als auch für die Bevölkerung des Auetals, so Kraschewski. Die Integration und das Lernen der deutschen Sprache würden erleichtert, die Entstehung von Parallelgesellschaften werde verhindert. Hinzu komme, dass die Unterbringung in Privatwohnungen auch für den Landkreis günstiger sein soll als die Errichtung von zentralen Flüchtlingsunterkünften.

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