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Zehn zusätzliche Kita-Plätze entstehen

Kinderbetreuung Zehn zusätzliche Kita-Plätze entstehen

Hätte die Gemeinde Auetal nicht den Waldkindergarten in Kathrinhagen eingerichtet, würden die Kita-Plätze nicht ausreichen. Geplant war nämlich ursprünglich, die Kita Rehren bis zum Beginn des Kindergartenjahres, also bis August dieses Jahres, zu erweitern. Allerdings verzögerte sich der Anbau.

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In Kürze wird mit dem Kita-Anbau in Escher begonnen. Dort wo jetzt die Kinder spielen, soll bis zum Jahresende ein neuer Gruppenraum entstehen.

Quelle: la

Escher. Inzwischen liegt aber die Baugenehmigung vor, und Anfang Oktober soll es losgehen. „Wir holen derzeit Angebote für Materialien ein und bereiten die Ausschreibungen für einige Gewerke vor“, erklärte Sebastian Wittek von der Bauabteilung der Gemeinde.

150.000 Euro sind für den Anbau eines Gruppenraums, die Umgestaltung des Eingangsbereiches und der sanitären Anlagen sowie die Einrichtung des neuen Gruppenraums mit Möbeln veranschlagt worden. Die Mitarbeiter des Bauhofes werden den Rohbau sowie die Elektro- und Fliesenverlegearbeiten ausführen. So ist eine Ersparnis von etwa 60.000 Euro möglich. Damit kostet der Anbau die Gemeinde Auetal rund 90.000 Euro, plus 20.000 Euro für Möbel und Beschäftigungsmittel für eine Kita-Gruppe.

Für die Fenster, Türen, die abgehängten Akustikdecken, Heizung- und Sanitär- sowie die Malerarbeiten werden Handwerksbetriebe beschäftigt. „Wir hoffen, dass wir alle Aufträge zeitnah vergeben können“, so Wittek.

"Mit dem Anbau gut aufgestellt"

„Mit dem Anbau sind wir im Auetal in Sachen Kita-, Krippen- und integrativen Plätzen gut aufgestellt“, sagte Olaf Humke von der Gemeindeverwaltung. Da habe auch der Landkreis Schaumburg bei seiner jüngsten Bewertung der Auetaler Kindertagesstätten positiv bewertet.

Zunächst sollen nur zehn Kinder in der neuen Gruppe in Escher aufgenommen werden. „Dafür gibt es einen Ratsbeschluss“, so Humke. „Eine zusätzliche Erzieherin wird dann für die neue Gruppe eingestellt.“ Mit dem Anbau seien aber die Weichen gestellt, um jederzeit auf 25 Mädchen und Jungen aufzustocken oder eine integrative Gruppe mit zehn Kindern einzurichten.

„Auch wenn derzeit der Bedarf an Kita-Plätzen im Auetal gedeckt ist, im Frühjahr ändert sich das“, so Humke. Für alle drei Auetaler Einrichtungen lägen bereits Anmeldungen für Frühjahr 2018 vor.

14 Kinder ohne, vier Kinder mit Förderbedarf

Derzeit besuchen 18 Mädchen und Jungen den integrativen Kindergarten „Auetaler Räuberland“. 14 Kinder ohne besonderen Förderbedarf und vier Kinder mit Förderbedarf (Kinder mit Behinderungen oder Kinder, die von Behinderung bedroht sind) werden in einer Gruppe betreut. Die Leitung des „Räuberlandes“ hat Erzieherin Andrea Schwarz-Geddert. Unterstützt wird sie von der Heilpädagogin Bettina Teich und der Sozialassistentin Stefanie Ulitzka. Die Kita ist eine Vormittagseinrichtung. Der Frühdienst beginnt um 7 Uhr, die Regelöffnungszeit ist montags bis freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr, beziehungsweise von 7.30 bis 13.45 Uhr.

Im Freispiel von 8 bis 10 Uhr gibt es Zeit zu spielen, zusammen zu frühstücken und an einem pädagogischen Angebot teilzunehmen. Anschließend wird aufgeräumt. Nach dem Aufräumen treffen sich alle im „Kreis“. Musik, Spiel, Bewegung und Austausch von Informationen sind Hauptaspekte dieser Zeit. Den Rest des Vormittages verbringen die Kinder mit ihren Erzieherinnen im Garten oder auf den nahegelegenen Wiesen, Wegen und im Wald. Um 12.30 Uhr ist dann noch Zeit für ein gemeinsames Mittagessen.

„Wir freuen uns auf den Anbau und die weiteren Kinder in unserer Einrichtung. Die Zeit der Bauphase wird sicher nicht leicht, aber für die Kinder bestimmt auch spannend“, sagte Schwarz-Geddert.

Von dem opulenten Außengelände hinter dem Gebäude verlieren die Kinder übrigens keinen Meter, denn der Anbau erfolgt im vorderen Bereich.  la

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