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Zu 90 Prozent selbst gemacht

Gute Leistung Zu 90 Prozent selbst gemacht

Ein neuer Bürgermeister, eine neue Ortsbrandmeisterin – während des Baus des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bernsen ist viel passiert. Im Januar 2014 hatte der Umwelt- und Bauausschuss den Planungen zugestimmt. 54000 Euro stellte die Gemeinde zur Verfügung, alles Weitere sollte durch Eigenleistungen erbracht werden.

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Bernsen (la).  „Ich bin stolz darauf, was hier entstanden ist“, stellte Bernsens Ortsbrandmeisterin Helen Beißner kürzlich bei der Einweihung des neuen Gebäudes für die Feuerwehrleute, das neue Fahrzeug sowie die Geräte und Ausrüstung fest. In mehr als 3500 Arbeitsstunden seien 90 Prozent der Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt worden.

 Eine treibende Kraft beim Bau erlebte Fertigstellung und Einweihung nicht mehr mit. Bauleiter Werner Frevert erkrankte während der Innenausbauphase und erlag dieser Krankheit schließlich. Freverts Wissen und Koordination hätten gefehlt, erinnerte Beißner die Anwesenden. „Wir haben uns wieder berappelt und den Bau fertiggestellt, aber eine Lücke bleibt“, so die Ortsbrandmeisterin. Um an Frevert und seinen Einsatz für das Gerätehaus zu erinnern, wurde in Absprache mit der Gemeinde ein Gedenkstein aufgestellt, der Platz vor dem Gerätehaus Werner-Frevert-Platz getauft. Nach der Enthüllung durch den stellvertretenden Ortsbrandmeister René Garrelfs und Bürgermeister Heinz Kraschewski wurde ein Glas Bier neben den Stein gestellt: Frevert sollte mitfeiern.

 Gleichzeitig mit der Einweihung des neuen Hauses wurde auch das neue Fahrzeug, ein gebrauchtes TSF auf VW-Crafter-Fahrgestell, an die Ortsfeuerwehr übergeben. „Nachdem unser TSF der Marke Mercedes 29 Jahre alt war, haben wir dieses neue Fahrzeug, dass die Kameraden aus Kathrinhagen bereits eingefahren haben, gebraucht“, betonte Beißner fest. Vier der 21 Aktiven haben inzwischen den dafür notwendigen Feuerwehrführerschein absolviert. Weitere sollen im nächsten Jahr folgen.

 „Die Ortsfeuerwehr Bernsen ist gut gerüstet für die kommenden Aufgaben“, stellte Bürgermeister Kraschewski fest. Er lobte den Einsatz der Feuerwehrleute: „Ohne diese immensen ehrenamtlichen Arbeitseinsätze wäre eine Realisierung des Neubaus wohl nicht möglich gewesen.“

 Kraschewski nutzte den feierlichen Rahmen, um Gemeindebrandmeister Michael Möller – ehemals Ortsbrandmeister von Bernsen – zum Hauptbrandmeister zu befördern. Kraschewski: „Die Beförderung gilt aber erst ab 1. November.“ Erst dann gebe es die dafür vorgesehenen Sterne. „Ein Fass Bier darfst du aber schon heute ausgeben“, so der Bürgermeister.

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