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450 Jahre Cammer: Feier mit Flaggen & Flügen

Bückeburg / Ortsrat 450 Jahre Cammer: Feier mit Flaggen & Flügen

Der Ortsrat Cammer hat bei seiner letzten Sitzung der in Kürze endenden Legislaturperiode über den auf den 11. September festgesetzten Kommunalwahltermin hinausgeblickt und die Weichen für die Feier des im kommenden Jahr anstehenden Ortsjubiläums gestellt.

Bückeburg (bus). Die Ersterwähnung Cammers vor 450 Jahren soll Ende Juni 2012 drei Tage lang gefeiert werden. Um die detaillierte Ausgestaltung des Festes soll sich ein Ausschuss kümmern, der laut Beschluss der Lokalpolitiker am Mittwoch, 21. September, erstmals zusammenkommt.

Die Ortsratsmitglieder plädierten überdies dafür, dass im Festausschuss alle örtlichen Vereinigungen vertreten sein sollen. Die Federführung der Planungen liegt in den Händen des dann in veränderter Zusammensetzung agierenden Lokalparlaments.

Ortsbürgermeister Friedrich Rösener, der sich nicht erneut zur Wahl stellen und dem neuen Ortsrat nicht angehören wird, unterbreitete der von zahlreichen Zuhörern besuchten Versammlung mehrere recht konkrete Vorschläge zur Programmgestaltung. Nach Röseners Vorstellungen soll der Freitag „der Jugend gehören“, am Sonnabend gemeinsam mit Vertretern der befreundeten Gemeinde Cammer/Brandenburg eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet und am Sonntag ein Waldgottesdienst gefeiert werden.

Zudem berichtete Rösener von Kontakten zu einer Fahnen-Herstellerfirma, die Bereitschaft zur Lieferung passenden Beflaggungsmaterials signalisiert hätte. Kostenpunkt: etwa 35 Euro pro Exemplar. Für rund 30 Euro pro Person, verkündete der Ortsbürgermeister, sei ein Hubschrauberbesitzer bei ausreichender Beteiligung bereit, Rundflüge über Cammer zu organisieren.

Darüber hinaus ist geplant, dass sich der örtliche Heimatverein um Aufarbeitung und Darstellung der Cammeruner Geschichte kümmert. Einigkeit herrschte unter Politikern und Zuhörern über die grundsätzliche Vorgehensweise: Der Ortsrat gibt den Rahmen vor und die Vereine füllen diesen aus.

Von der Bückeburger Stadtverwaltung erfuhr die Versammlung, dass der Aue-Kanal im Herbst dieses Jahres eine beidseitige Verwallung erhalten wird. Der Kanal war im Sommer 2010 im Anschluss an heftige Regenfälle über seine Ufer getreten und hatte damit zu beträchtlichen Überschwemmungen beigetragen. Mit den 40 bis 60 Zentimeter hohen Wällen soll der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt und den Fluten zukünftig Einhalt geboten werden.

Das für die Schutzmaßnahme benötigte Erdreich – etwa 120 Kubikmeter – stammt aus dem Bereich der Riehe, deren Renaturierung zeitgleich in Angriff genommen wird. Für die Ausführung der Arbeiten und die spätere Pflege der Erdwälle zeichnet der Unterhaltungsverband Bückeburger Aue verantwortlich. Eine Bepflanzung mit Büschen oder Bäumen ist nicht vorgesehen.

Rösener nutzte den Rahmen der Sitzung, um sich bei allen Ortsratsmitgliedern für die Zusammenarbeit in den zurückliegenden 20 Jahren zu bedanken. „Ich musste nie lange bitten, wenn ich Unterstützung benötigte“, hielt der Ortsbürgermeister fest. „Es hat mir Spaß gemacht.“

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