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„50 Prozent – das ist ein Superergebnis“

Rusbend / Bürgerbefragung „50 Prozent – das ist ein Superergebnis“

Im Dorfgemeinschaftshaus Rusbend sind rund 70 interessierten Gästen die Ergebnisse der Ortsbefragung vorgestellt worden. Während der von Ortsbürgermeister Andreas Struckmann und dessen Stellvertreterin Christine Alder moderierten Veranstaltung wurde bei Kaffee und Kuchen deutlich, dass das Umfragevorhaben auf großes Interesse gestoßen ist.

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Andreas Struckmann und Christine Alder stellen die Ergebnisse der Ortsbefragung vor.

Quelle: bus

Rusbend (bus). Von 632 Einwohnern hatten 318 die Unterlagen ausgefüllt zurückgeschickt. „50 Prozent sind ein Superergebnis“, meinte Struckmann.

 Die Auswertung der Ortsbefragung ergab im Einzelnen Folgendes:

  • Vereinsangebote: Es werden mehr Angebote vor Ort gewünscht. Es soll mehr Treffen der Vereine geben. Es wird eine bessere Information gewünscht. Die Kinderbetreuung während der Sportkurse wird bemängelt. Für die Turnerschaft Rusbend werden folgende Vorschläge gemacht: Pilates/Yoga, Kampfsport, Tanzkreis, Jazzdance, Leichtathletik, Sportabzeichen machen für Senioren, Rennradgruppe.
  • Spielplätze: Der Sand soll häufiger erneuert werden (Gespräch mit der Stadt führen). Es werden neue Geräte gewünscht: Reck, Nestschaukel, Klettergeräte, Basketballkörbe, Fußballtore, Drehscheibe. Es fehlen Bänke und Tische an den Spielplätzen. Überdachungen gegen die Sonne werden gewünscht. Auf dem Bolzplatz fehlt Erde vor den Toren.
  • Sportliche Angebote: Nordic-Walking-Gruppe anregen. Außerdem werden ein Inlinerweg, eine BMX- und Radstrecke, ein Trimm-dich-Pfad und eine Skatrunde vorgeschlagen.
  • Öffentlicher Personen-Nahverkehr: Es werden mehr Busse gewünscht. Es sollen mehr Busse an der Haltestelle Töpferweg abfahren. Ein Anrufbus und ein Nachtbus werden vorgeschlagen. Es könnte Hilfe zwischen den einzelnen Bürgern organisiert werden.
  • Fahrradverkehr: Es werden Radwege Richtung Deinsen/Schierneichen und Richtung Quetzen/Lahde gefordert. Im Winter sollen die Radwege besser geräumt werden.
  • Naherholung/Natur: Es werden mehr Bänke und Papierkörbe am Kanal gefordert. Öffentliche Flächen und Gebäude: Die Flächen sollen ordentlicher gepflegt werden, besonders häufig wird der Grillplatz erwähnt. Im Dorfgemeinschaftshaus soll es eine behindertengerechte Toilette geben. Der Winterdienst muss früher am Morgen erfolgen. Der Kirchweg sollte Solarlampen bekommen. Nachts sollte jede zweite Straßenlaterne abgeschaltet werden. Es muss langsamer gefahren werden. Die Florianstraße soll Tempo-30-Zone werden. Am Ortseingang Rusbend von Deinsen aus soll geblitzt werden. Die Seitenstreifen der Straßen sind nicht in Ordnung. Die Hecken müssen häufiger geschnitten werden. Die Gräben sind zu säubern. Es sind zu viele Schilder vorhanden. Die Glascontainer sind zu laut.
  • Ortsrat: Es ist festzustellen, dass zu diesem Punkt die meisten Personen sich enthalten haben. Auch bei den anderen Personen wird deutlich, dass die Information innerhalb der Ortschaft nicht als ausreichend empfunden wird. Der Ortsrat wird eine jährliche Broschüre über die wichtigsten Termine und Veranstaltungen in Rusbend herausbringen. Außerdem wird diese Broschüre Neubürgern bei Zuzug zugehen. Einmal im Vierteljahr wird es eine Bürgersprechstunde geben.
  • Dorfgemeinschaft: Es werden diverse Veranstaltungen vorgeschlagen: Bouleturnier, Fahrradtour, Dorffest, Straßenfeste, Dörferturnier, Kinderausflüge. Die Bewohner Hackshorst werden nicht genug einbezogen.
  • Wohlfühlen in Rusbend: Es werden bessere Einkaufsmöglichkeiten vor Ort gewünscht, wie etwa ein Bäcker. Es ist zu überlegen, ob ein Bäckerwagen durch Rusbend fahren sollte. Es werden noch verschiedene Aktionen wie das Müllsammeln mit Kindern und die Durchführung von Projekten mit dem Naturschutzbund (Nabu) vorgeschlagen. Außerdem wird ein Talente-Tauschring vorgeschlagen.
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