Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
An fünf Wochentagen in die Grube

Erfolgreiches Jahr für Besucher-Bergwerk und Museum An fünf Wochentagen in die Grube

Die Zahlen können sich sehen lassen: Hinter Besucher-Bergwerk und Museum liegt ein erfolgreiches Jahr. „Wir hatten 17980 Gäste, rund 1000 mehr als 2014“, berichtet Geschäftsführer Mirko Ignatz.

Voriger Artikel
Kleine Lebensretter an der Decke
Nächster Artikel
Rückschau auf Bückeburger Ortsteile

Exkursionen in Steinbrüche gehören seit Jahren zum Programm von Besucher-Bergwerk und Museum. Kurse, in denen Teilnehmer anschließend das Präparieren von Fossilien erlernen können, machen die Sache rund.

Quelle: ly

Kleinenbremen. „Das ist schon eine Hausnummer.“

Viel mehr als sonst seien diesmal allein wegen des Museums für Bergbau und Erdgeschichte nach Kleinenbremen gekommen, ohne gleichzeitig in die Grube einzufahren. Den Anstieg führt Ignatz erstens auf die neue museale Ausstellung zurück, zweitens auf die Werbewirksamkeit von Flyern über die Vorzüge von Bergwerk und Museum.

Auch 2016 setzen die Verantwortlichen wieder auf Handzettel. Die neuen Flyer sind noch druckfrisch, erschienen in einer Auflage von 25000 Exemplaren. Aus ihnen geht ein Novum hervor: Im kommenden Jahr sind an fünf Wochentagen Einfahrten ins Besucher-Bergwerk möglich. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend und Sonntag geht es jeweils dreimal täglich zu festen Zeiten in die stillgelegte Erzgrube, geführt von erfahrenen Bergleuten. Macht unterm Strich 15 Einfahrten, sieben mehr als bisher. Zuletzt gab es nur sonnabends und sonntags je vier feste Termine, an allen anderen Tagen war eine Absprache erforderlich. „Besucherfreundlichkeit geht über alles“, betont Ignatz.

Geöffnet sind Besucher-Bergwerk und Museum wieder am 1. März. Bereits am Sonntag, 6. März, steht mit dem Mineralien- und Fossilientag die erste größere Veranstaltung an. Voraussichtlich Mitte Januar soll das Programm auf der eigenen Homepage im Internet veröffentlicht werden. Geplant sind auf jeden Fall wieder Konzerte mit den Gregorianikern, Fossilien-Exkursionen, Präparationskurse, Schülertage und das „Stonebreaker“-Open-Air mit Techno-Musik, für das der Steinbruch vermietet wird. Vorbereitet wird zurzeit das museumspädagogische Programm.

In Bewegung geraten ist das Personalkarussell. Zwei Mitarbeiterinnen haben Kleinenbremen verlassen, eine von ihnen nach mehr als 20 Jahren. „Wenn Menschen gehen, ist es traurig, gleichzeitig aber ein Neuanfang“, sagt Ignatz. Zwei andere Mitarbeiter, so der Geschäftsführer, hätten dafür Stellen bekommen. Mehr noch: Erstmals bieten Besucher-Bergwerk und Museum 2016 eine Volontärsstelle an, die im Januar unter anderem auf der Homepage des Deutschen Museumsbundes im Internet ausgeschrieben werden soll. Bewerber müssten ein abgeschlossenes Studium haben, das „museumsrelevant“ sei, sagt der Geschäftsführer.

Zudem bekommt das Haus im Januar zum ersten Mal Verstärkung durch eine Schülerpraktikantin, in diesem Fall vom Bückeburger Gymnasium Adolfinum. Die junge Frau kümmert sich um den Bereich Erdgeschichte und Paläontologie. Ebenfalls noch im ersten Quartal wird an der Rintelner Straße ein Schülerpraktikant vom Leo-Sympher-Berufskolleg in Minden erwartet. Ignatz sieht darin eine Bestätigung, dass die Kommunikation mit den Schulen funktioniert.  ly

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg