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Bückeburg Ortsteile Angst um die Kinder
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00:28 12.10.2014
Quelle: SN
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Evesen

Nach den geänderten Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung ist dieser zu schmal für die gemeinsame Nutzung durch Radfahrer und Fußgänger.

 Wie der Schulelternratsvorsitzende Manuel Steckel im Gespräch mit dieser Zeitung sagte, habe es in der vergangenen Wochen einen regen Schriftwechsel mit der Stadtverwaltung in dieser Sache gegeben – für die Eltern und den Förderverein der Schule bisher ohne befriedigendes Ergebnis. Steckel: „Die Straße ist viel zu schmal und in Stoßzeiten zu sehr befahren, um auch noch die Kinder mit ihren Fahrrädern aufnehmen zu können.“

 Die Eltern verweisen in diesem Zusammenhang auf eine Breite der Straße am Sportfeld von nur ungefähr fünf Metern, die durch parkende Autos noch weiter beschränkt werde. Viele Patienten einer Arztpraxis am Anfang der Straße stellten ihre Fahrzeuge am Seitenstreifen ab. Zu Stoßzeiten, also zu Unterrichtsbeginn und Schulschluss, werde es dann turbulent: Wenn Schulbusse und Eltern mit ihren Autos unterwegs seien, um die Kinder zur Schule zu bringen, gebe es immer wieder gefährliche Situation. Diese sollten nun nicht noch zusätzlich durch Rad fahrende Kinder verschärft werden.

 Doch die Stadt hat Tatsachen geschaffen und eindeutige Verkehrsschilder aufgestellt: Der Weg neben der Straße ist jetzt Fußgängern vorbehalten, Radfahrer und Autos werden auf die Hauptfahrbahn verwiesen.

 Eine Ausnahme gibt es nur für Kinder bis zehn Jahre: Diese dürfen auch nach geltender Rechtslage mit dem Fahrrad weiter den Fußweg benutzen.

 In einem Schreiben an die Eltern stellte Bürgermeister Reiner Brombach vor Kurzem klar: „Der Geh- und Radweg entlang der Straße Am Sportfeld wird zukünftig als reiner Gehweg ausgeschildert werden, da die Voraussetzungen einer gemeinsamen Nutzung mit Radfahrern nicht gegeben sind.“ Und, auf den schlechten Zustand der Straße hingewiesen.

 An der Straße wurde mittlerweile gearbeitet: Eine dicke Schicht grober Rollsplitt bedeckt derzeit die Fahrbahn. „Eine weitere Gefährdung für die Kinder“, so Steckel.

 Im Schulausschuss machten am Mittwochabend Ratsherr Wolfhard Müller, Grundschullehrer Frank Suchland und Elternvertreter deutlich, dass die derzeitige Situation in Evesen unhaltbar ist, weil sie für die Kinder viel zu gefährlich sei. Gemeinsam soll nun nach Lösungen gesucht werden, unter anderem auf einem kurzfristig anberaumten Ortstermin. Im Gespräch waren eine andere Zuwegung zur Schule, Markierungen auf der Fahrbahn oder sogar eine Rodung der Hecke zwischen Weg und Straße. Mit der Thematik will sich am Montag, 20. Oktober, auch der Schulelternrat befassen.

 Neue Regelung, neue Schilder: Der Weg rechts von der Hecke darf nicht mehr von Radfahrern benutzt werden. Diese müssen jetzt die Fahrbahn benutzen. Und die ist schmal – und derzeit voller Rollsplitt.kk

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