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„Auf dem Weg“ zur offenen Ganztagsschule

Meinsen/Warber / Grundschule Meinsen „Auf dem Weg“ zur offenen Ganztagsschule

An der Grundschule Meinsen zeichnet sich die Einführung der offenen Ganztagsschule für das Schuljahr 2013/2014 ab. „Wir machen uns auf den Weg“, umschrieb Schulleiterin Ingrid Schultz vor den Mitgliedern des Ortsrates den gegenwärtigen Stand der Dinge.

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An der Grundschule Meinsen (unser Bild zeigt die Überreichung des Schwimmpreises im Juni 2011) zeichnet sich die Einführung der offenen Ganztagsschule ab.

Quelle: bus

Meinsen/Warber (bus). Zurzeit werde an der Erstellung eines Konzepts gearbeitet, das spätestens im Dezember dieses Jahres bei der Landesschulbehörde eingereicht werden müsse.

 Der „offene Ganztag“ würde das derzeit in Meinsen/Warber praktizierte Modell der Übermittagsbetreuung ablösen. Die beiden Formen unterscheiden sich vor allem durch unterschiedliche Zuständigkeiten. Bei der von 12.30 bis 14 Uhr laufenden Übermittagsbetreuung befindet sich die Trägerschaft in Händen der Stadt. Ein wichtiger Aspekt des Angebotes ist das Bestreben, Kinder in den Ortschaften nicht schlechter zu stellen als die in der Innenstadt wohnenden Schüler. Als Knackpunkt der städtischen Trägerschaft hat sich unterdessen das Problem herausgestellt, für die relativ kurze Arbeitszeit das vorgeschriebene Fachpersonal zu finden. Zudem dürfen die ausgebildeten Erzieherinnen nur Gruppen mit höchstens zwölf Mitgliedern betreuen. Bei einer Gruppenerweiterung – der Bedarf ist den Angaben der Schulleiterin zufolge vorhanden – müsste zwangsläufig eine zweite Erzieherin beschäftigt werden.

 Der „offene Ganztag“ brächte nicht nur eine Ausweitung der Betreuungszeiten sondern auch erhebliche Veränderungen hinsichtlich der Verantwortung mit sich. „Momentan müssen wir uns am Kindertagesstättengesetz orientieren; die Schüler bilden gewissermaßen einen Mini-Hort“, erläuterte Schultz den Sachverhalt. Die Verantwortung für das Wohl der Kinder liege ausschließlich bei der Erzieherin. Beim Ganztagsmodell übernimmt die Schulleitung die Verantwortung; für die Betreuung müsste nicht zwangsläufig Fachpersonal engagiert werden. „Zur Not könnte das auch jede Mutter machen“, verdeutlichte die Berichterstatterin. Komme hinzu, dass die pädagogischen Mitarbeiter vom Land und nicht wie bisher von der Stadt angestellt (und bezahlt) werden.

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