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Bückeburg Ortsteile Ausbaustrecke darf nicht zur Rennstrecke werden
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile Ausbaustrecke darf nicht zur Rennstrecke werden
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17:55 21.08.2011
Gemeinsame Sache: Der Ortsbürgermeister Horst Schwarze und der Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach eröffnen die ausgebaute Schaumburger Straße. © wk
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Evesen (wk). „Was lange währt, wird endlich gut“, stellte der Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach fest. Damit spielte er zum einen auf die „Widernisse“ an, die die Anlieger der Straße durch die Bauarbeiten und die übermäßig lange Bauzeit hinnehmen mussten.

Mehr noch bezog er sich damit allerdings auf die offenbar große Geduld der Eveser, die bereits seit Jahren darauf gewartet haben, dass die Straße endlich ausgebaut wird. Angedacht gewesen sei das Vorhaben zwar schon seit Langem, aus unterschiedlichen Gründen sei dessen Realisierung aber immer wieder aufgeschoben worden, berichtete der Verwaltungschef.

Bereits seit 25 Jahren hätten sich die Eveser den Ausbau der ins nahegelegene Nordrhein-Westfalen führenden Hauptverkehrsstraße gewünscht, konkretisierte deren Ortsbürgermeister Horst Schwarze. Die insgesamt rund 375.000 Euro teure Investition für den Vollausbau allein dieses Teilstücks der Schaumburger Straße einschließlich der Anlage eines kombinierten Geh- und Radweges sowie der Herstellung eines Regenwasserkanals sei zwar ein „großer Schluck aus der Pulle“, jedoch habe sich das Land Niedersachsen mit 60 Prozent an der Finanzierung des Projektes beteiligt.

Mit deutlichen Worten appellierte Schwarze an die Anwohner und andere Nutzer der Straße, diese zukünftig nicht als Rennstrecke zu nutzen, sondern die dort geltende Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 zu beachten. Der Ausbau des bislang noch nicht sanierten letzten Teilstücks der Schaumburger Straße werde noch in diesem Jahr erfolgen. Zuvor sei in der Zeit von 2009 bis 2010 in einem ersten Bauabschnitt das über die Bückeburger Aue führende Brückenbauwerk erneuert worden.

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