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Ausgelassene Stimmung

Erntefest Evesen Ausgelassene Stimmung

Das Erntefest in Evesen ist erst beim Festumzug vom Wetter verwöhnt worden. Nachdem die Mitglieder der Dorfgemeinschaft tags zuvor beim traditionellen Toltern noch mit den Widrigkeiten eines um zwei Monate vorgezogenen Novemberwetters zu kämpfen hatten, lachte zum Höhepunkt endlich auch die Sonne.

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Tolle Stimmung: Eintreffen des Festumzugs am Hohen Weg.

Quelle: jp

Evesen. Gefeiert wurde das Erntefest in Evesen in diesem Jahr übrigens zum 42. Mal. Dem Spaß im Festzelt hatte die Wetterunbill zuvor keinen Abbruch getan: Sowohl bei der „Paarty“, dem traditionell mit Doppel-A geschrieben Disco-Abend mit DJ Nik, als auch dem „Eveser Wies’n-Zauber 3.0“ platzte das Festzelt am Hohen Weg aus allen Nähten. Wegen der guten Erfahrung im Vorjahr hatten die Erntefest-Organisatoren das bajuwarische Festzelt-Vergnügen mit den „Gaudirockern“ aus dem oberfränkischen Rödental wieder auf den Sonnabendabend gelegt, während DJ Nik zum Erntefestauftakt das Festzeltpublikum auf Temperaturen brachte.

Kandidaten geben sich die Ehre

Der Festumzug erlebte dann mit rund 40 Gespannen und teilnehmenden Gruppen wieder einen ähnlich fulminanten Umfang wie vor einem Jahr. Wie viele es genau waren, darüber wollte Ortsbürgermeister Horst Schwarze bei der Begrüßung aller Erntefestteilnehmer nach Eintreffen am Festzelt nicht mit der Sprache herausrücken: „Nächste Woche ist Erntefest in Cammer, und wir wissen ja, wie das dann ausgeht.“ Womit er auf den seit Jahren andauernden Wettstreit beider Bückeburger Ortsteile anspielte, wessen Erntefest die meisten Gespanne aufzubieten hat.

Und noch etwas war ähnlich wie im Vorjahr: Wie 2016 fiel das Erntefest in zeitliche Nähe einer Wahl, damals der Kommunalwahl, diesmal der Urnengänge auf Landes- und Bundesebene, was dem Eveser Erntefestvergnügen die Aufmerksamkeit und Anwesenheit von Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers und des Landtagsabgeordneten und -kandidaten Karsten Becker bescherte. Adligen Glanz erhielt der Festumzug zudem durch Vanessa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg: Die Tante von Donatus zu Schaumburg-Lippe begleitete den Umzug auf dem Anhänger eines Freundes und feierte mit ihren Kindern jeden Tanz-Stopp begeistert mit. Wobei nicht nur klassische Trachten- und Bauerntänze bei der ausgelassenen Festgemeinschaft für Begeisterung sorgten, sondern auch Stimmungs-Gassenhauer wie „Johnny Däpp“.

Stroh sorgt für weitgehend trockene Füße

Ortsbürgermeister Horst Schwarze erinnerte in seiner Festansprache daran, wie viel die Dorfgemeinschaft Evesen in den 15 Jahren ihres Bestehens geleistet habe. „Früher hat es zwischen einzelnen Vereinen und Gruppen häufig Streit gegeben“, so Schwarze. Die Dorfgemeinschaft habe stets ausgleichend gewirkt und nahezu alles, was sie angepackt habe, zum Erfolg geführt.

Ernteknecht Jens Ehrhardt, der zusammen mit Erntemagd Aylin Asweh einen humorvollen, gereimten Rückblick auf das Festgeschehen und die Vorbereitungen dazu warf, wies auf die enormen Anstrengungen der Dorfgemeinschaft und einiger Landwirte hin, den aufgeweichten Untergrund am Festzelt mit Stroh und Häckselgut abzudecken und so die Auswirkungen des Regens der Vortage abzumildern.  jp

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