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Bückeburg Ortsteile Baubeginn im Juli oder August
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile Baubeginn im Juli oder August
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00:17 24.04.2016
An der Bückeburger Aue gehen die Arbeiten zur Umgestaltung des Gewässers zügig voran. Quelle: bus
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Das teilte Terner dem im Dorfgemeinschaftshaus tagenden Ortsrat im Anschluss an Gespräche mit den Planern der Mindener Hafen GmbH mit. Die direkt an der Bückeburger Aue liegende Baustelle wird im Herbst voraussichtlich während eines Schnatgangs begutachtet.

Derzeit gehen auf dem Areal die Arbeiten zur Umgestaltung der Aue zügig voran. Die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte und vom Büro Sönnichsen & Partner geplante Maßnahme sieht Gewässerverlegungen und die Schaffung von Flutmulden vor. Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme zielt Darstellungen des Büros zufolge auf eine Attraktivierung des Gewässers ab.

Neue Auen-Elemente

Es soll ein stark differenziertes Profil und einen mäandernden Verlauf mit Gabelungen und variablen Breiten erhalten. Des Weiteren ist die Einarbeitung zusätzlicher neuer Auen-Elemente wie etwa Stillwasserbereiche sowie die Erhöhung des Gehölzanteils mit gewässerbegleitenden Bäumen und Sträuchern vorgesehen. Dort stehen sowohl Winterlinde, Feldahorn und Silberweide als auch Hundsrose, Weißdorn und Hartriegel auf der Liste der Planer. Die Pflanzungen dienen auch dem Artenschutz, der in diesem Bereich hauptsächlich die Nachtigall und nachtaktive Tiere in den Fokus nimmt.

Derweil hat Hafen-GmbH-Chef Joachim Schmidt mit Blick auf den Containerumschlag 2015 einen Zuwachs um 14,7 Prozent auf 153000 20-Fuß-Container bekannt gegeben. „Ein Rekordjahr“, wie Schmidt sagt, der damit die Kapazitätsgrenze des gegenwärtigen Standortes als „bereits deutlich überschritten“ sieht.

Derweil teilt die Bürgerinitiative Containerhafen mit, dass die von ihr unterstützte Klage einer Privatperson gegen das Umschlagplatz-Vorhaben vom Verwaltungsgericht NRW in die Kategorie „Wichtige Verfahren 2016“ eingestuft wurde.

Senat ist um Entscheidung bemüht

In einer Stellungnahme des Gerichts heißt es: „Die in Bückeburg wohnende Antragstellerin rügt die Beteiligung der Kreise am Planungsverband, da diese keine bauplanerischen Befugnisse hätten. Zudem sei die Frage eines ‚imperativen Mandats‘ der Vertreter in der Verbandsversammlung ungeklärt. Inhaltlich fehle es an einem Planerfordernis, da die als Planungsziel verfolgte Trimodalität (Wasser, Straße, Schiene) tatsächlich nicht zu erreichen sei. Zudem sei der Schutz der angrenzenden Wohngebiete, in dem auch ihr Grundstück liege, unzureichend bewältigt. Für den Bau des Hafenbeckens und des Fangedamms hat die Wasserstraßenverwaltung am 7. Dezember 2015 einen Planfeststellungsbeschluss erlassen. Der Senat ist um eine Entscheidung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs bemüht.“ bus

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