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Beeindruckende Musikvielfalt

Bläsergottesdienst Beeindruckende Musikvielfalt

In einer gegenüber den ursprünglichen Planungen etwas veränderten Ausformung hat der Christliche Verein Junger Männer (CVJM) Meinsen den festlichen Bläsergottesdienst seines 125-jährigen Bestehens gefeiert.

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Rund fünf Dutzend Bläser musizieren unter der Leitung von Klaus Dieter Diehl und Lothar Euen.

Meinsen/Warber. Hintergrund der Änderung war eine Erkrankung von Jürgen Paschke . Der früher in Meinsen beheimatete Direktor des theologisch-pädagogischen Seminars „Malche“ (Porta Westfalica) hätte die Predigt halten sollen. Die Kanzelrede übernahm stattdessen Landesbischof Karl-Hinrich Manzke .

Manzke erklärte eingangs seiner Predigt, dass es für ihn eine Ehre sei, für Paschke einzuspringen. „Eine Ehre, weil die Arbeit des CVJM ein ungeheuer wichtiger Beitrag für das Leben der Kirche und für ein beständiges Weitergeben des Glaubens ist“, legte das Oberhaupt der Schaumburg-Lippischen Landeskirche dar. „Ich hätte seine Predigt gern gehört.“ Der Landesbischof stellte den Aspekt „mit Herz und Mund bekennen“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Fünf Dutzend Bläser wie ein Donnerhall

Der Festgottesdienst erfreute die Gemeinde und deren zahlreiche Gäste mit einer beeindruckenden musikalischen Vielfalt. Unter der Leitung des Bundessekretärs für Posaunenarbeit im CVJM-Westbund, Klaus Peter Diehl , und Lothar Euen (Kreisposaunenwart des Kirchenkreises Minden) spielten rund fünf Dutzend Bläser auf. Die Darbietungen des mächtigen Klangkörpers kamen wie der sprichwörtliche Donnerhall daher.

Die im CVJM-Kreisverband Minden und der Landeskirche Schaumburg-Lippe beheimateten Chöre brachten gemeinsam mit dem sonst von Dieter Wilharm-Lohmann geleiteten CVJM-Posaunenchor Meinsen unter anderem die „Dresdener Fanfare“ sowie die Kompositionen „Am Königsufer“ und „Über den Wolken“ zu Gehör. Der von Ruth Freymüller dirigierte örtliche Kirchenchor imponierte besonders mit einer Interpretation des Liedes „Viele Wege gibt es auf dieser Welt“. An der Orgel steuerte Kantor Uwe Vauth seinen Teil zum Gelingen bei.

Im Anschluss bot eine Zusammenkunft auf dem Pfarrhof und im Gemeindehaus reichlich Gelegenheit zum Gedanken- und Erinnerungsaustausch. bus

Ein Glied in der Kirchengemeinde

Die Geschichte der Gemeinde ist seit Gründung des CVJM am 6. Januar 1891 eng mit der Vereinshistorie verbunden. Seit seinen Anfängen zählte vor allem die Kirchenmusik mit Chorgesang und Posaunenchor zu den Schwerpunkten des Vereinslebens. Vor 75 Jahren stellte der damalige Pastor Siegfried Lessing anlässlich des 50. Jubiläums heraus, „dass der Verein durch seinen treuen Dienst bald ein unentbehrliches Glied im kirchlichen Leben“ der Meinser Kirchengemeinde geworden sei. Bis heute wirken die seit 1979 von Dieter Wilharm-Lohmann geleiteten Musikanten bei den großen christlichen Feiern mit. „Sie verleihen der Frohen Botschaft dadurch einen besonderen Klang“, erklärte Pastor Ulrich Hinz.

Die Gründung ging anno 1891 in der Schule Rusbend unter der Obhut des Lehrers Dohm vonstatten. Dohm zeichnete des Weiteren für die musikalische Leitung und die Schulung verantwortlich. 1912 bekam der enge Zusammenhalt der Vereinsmitglieder mit der Errichtung eines eigenen Hauses auf der Kirchbreite (am heutigen Horstweg) ein auch nach außen hin sichtbares Zeichen. Das Gebäude bot der gesamten Gemeinde Platz für Versammlungen, gesellige Veranstaltungen und Laienspielvorführungen.

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