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Besuch beim „Schmuckstück“

SPD-Ortsverein am Hafen Berenbusch Besuch beim „Schmuckstück“

Von einem „Schmuckstück“ haben die Teilnehmer einer für alle Interessierten offenen Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Evesen gesprochen, die den Hafen Berenbusch zum Ziel hatte. „Der Hafen hat sich in der Tat zu einem Aushängeschild Bückeburgs entwickelt“, sagte Matthias Knickrehm.

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Evesen/Berenbusch. Die beim Busunternehmen Kelder-Reisen beginnende und endende Tour sei „sehr beeindruckend“ gewesen, gab der Vorsitzende des Ortsvereins zu verstehen. In den besuchten Unternehmen hätten die Gäste zahlreiche Details in Erfahrung bringen können. Etwa, dass die Firma Eger & Matern zusätzlich zu Isolierklinker und Wärmedämmung auch komplette Bautenschutz-Systemlösungen im Angebot hat. Oder dass in den neuen Silos des Raiffeisen-Landbundes gegenwärtig rund 10000 Tonnen Weizen lagern.

 Bürgermeister Reiner Brombach setzte die Teilnehmer über die baulichen Aspekte der Hafenertüchtigung in Kenntnis. In der Stadtverwaltung werden die Gesamtinvestitionskosten mit rund 5,2 Millionen Euro kalkuliert. Ein großer Teil des Geldes (rund 2,8 Millionen Euro) floss in die Erneuerung der Kaikante. Die neue Spundwand verlängerte die bisherige Anlegemöglichkeit um 100 Meter und dehnte den Tiefgang auf vier Meter aus, wodurch der Hafen jetzt auch von großen Binnenschiffen erreichbar ist. Mit rund 400000 Euro schlug die Errichtung eines großen Rückhaltebeckens zu Buche, das ungefähr 2500 Kubikmeter Flüssigkeit auffangen kann.

 Fünf Gebäude waren während der Bauarbeiten der Abrissbirne zum Opfer gefallen – drei der mächtigen Speicher des früheren Heeresverpflegungslagers, ein Verwaltungsgebäude und ein alter Lokschuppen. Alles in allem wurden 25000 Tonnen Beton, 10000 Tonnen Ziegel, 3000 Tonnen Asphalt, 1500 Tonnen Metallschrott, 400 Tonnen Holz und 20000 Kubikmeter Bodenaushub bewegt.

 „Vom Ergebnis sind wir angenehm überrascht“, erklärte Knickrehm, der im Anschluss an die Fertigstellung der neuen Mindener Schachtschleuse und in Zusammenarbeit mit dem Hafenband Mittellandkanal einen weiteren Aufschwung in Berenbusch erwartet. Beeinträchtigungen durch das Hafenvorhaben Regioport Weser I stünden nicht zu erwarten, da der Regioport für Container konzipiert werde, diesseits des Kanals aber Stück- und Schüttgut dominierten. bus

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