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Blutspende und Gesundheitscheck

Kleiner Schritt, große Wirkung Blutspende und Gesundheitscheck

„Ich wollte einfach nur helfen“, erzählt Margit Schlehe aus Petzen. Die 74-Jährige geht seit 50 Jahren regelmäßig zum Blutspenden. „Mit einigen Pausen“, wie sie selbst sagt.

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Quelle: tla

Evesen. Häufig kommt sie zum Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Evesen. Jetzt hat in der Grundschule die erste Spende des Jahres stattgefunden. Petra Meisel und Silke Wöpking gehörten zum Organisationsteam.

„Wir haben im Vorfeld die Vereine angesprochen und um Unterstützung gebeten. Mit Erfolg: Es waren viele Erstspender dabei“, so Meisel. Blut spenden ist einfach und dabei so wirkungsvoll. Nur fünf bis zehn Minuten dauert eine Blutspende. Der Ablauf ist dabei immer klar geregelt. Zunächst erfolgt bei der Anmeldung die Erfassung der persönlichen Daten. Anschließend werden Fragen zur gesundheitlichen Vorgeschichte gestellt. Beim Gesundheits-Check wird außer Blutdruck- und Temperaturmessen auch der Eisenwert im Blut ermittelt.

In einem persönlichen Gespräch mit den Ärzten werden die Ergebnisse erläutert und es wird gemeinsam entschieden, ob gespendet werden darf. Bis zu 500 Milliliter Blut werden den Teilnehmern von den erfahrenen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes entnommen. Im Anschluss an die Spende geht es in den Ruhebereich. Ein Imbiss mit belegten Broten, Salaten und Kuchen ist vorbereitet.

Sylvia Faudt aus Röcke kam zu ihrer 50. Blutspende. Auch sie weiß, dass es eine ganz besondere Aufgabe ist, Leben zu retten. Denn Blut ist durch nichts zu ersetzen, es kann einzig und allein vom Körper gebildet werden. Blut wird auch als „flüssiges Organ“ bezeichnet, das lebenswichtige Funktionen im menschlichen Körper erfüllt. Es ist beispielsweise für den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen verantwortlich, kümmert sich um die Abwehr von Krankheitserregern, stillt Blutungen bei Verletzungen durch die Gerinnung und reguliert die Körpertemperatur. Faudt spendet Blut, weil „ich auch einmal in die Situation kommen könnte, auf Blutkonserven angewiesen zu sein“.

Gerade in der Urlaubs- und Ferienzeit kommt es immer wieder zu Engpässen. Das kann Petra Meisel vom DRK Evesen nur bestätigen. Wenn sie Zeit hat, nimmt auch sie selbst an einer Blutspende teil. Insgesamt kamen in Evesen 72 Blutspender, davon acht Erstspender.

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