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Bückeburg Ortsteile Bürgermeister: Immer wieder schön
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile Bürgermeister: Immer wieder schön
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00:17 25.08.2016
Auf dem Bückeburger Marktplatz beeindrucken die Tänzer das Publikum mit fliegenden Röcken. Quelle: bus
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SCHEIE

Insbesondere sei es erfreulich, dass viele junge Menschen diese Tradition fortführten und mit ihren Trachten ein „wunderschönes Bild“ abgäben. Zudem freue er sich darüber, „dass die Ernte hierzulande immer noch dazu verwendet wird, Nahrungsmittel zu erzeugen, und nicht in irgendwelche Industriebetriebe transportiert wird“.

„Wir haben angesichts weltweiter Krisen und Terrorlagen mal wieder Glück gehabt“, stellte Ortsbürgermeister Friedrich Meyer fest. Scheie wohne nach wie vor ein ursprünglicher und natürlicher Charakter inne. Pastor Wieland Kastning forderte die Festgesellschaft auf, „etwas innezuhalten, ruhig zu werden und die Tiefe neu wahrzunehmen“. Und der Geistliche fügte hinzu: „Die Zeit, die wir uns füreinander nehmen, wird die Saat sein, die einmal als die Ernte einer Freundschaft und eines vertraulichen Miteinanders aufgehen wird.“

Rückblick auf zwölf Monate

Als die drei Grußredner das Wort ergriffen, hatten Organisatoren und Gäste der „Schaer Ahnebeier“ bereits einen musikalisch von „Wendy‘s Band“ und Discjockey „Cäsar“ bestrittenen und recht gut besuchten Tanzabend, ein ausgiebiges Katerfrühstück, die zugunsten der Jugendarbeit veranstaltete Versteigerung der Auktionskrone sowie Willkommensgrüße vom Vereinsvorsitzenden Dennis Wilharm und vom Erntebauernpaar Bettina und Ulrich Backhaus erlebt. Anschließend nahmen Heike Schaper und Dirk Schmöe als „Stiene“ und „Heini“ in der Ernterede bemerkenswerte Ereignisse der vergangenen zwölf Monate in den Blick.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Feier stand allerdings der Umzug der herausgeputzten Traktorgespanne. Mit von der Partie waren in diesem Jahr Vertreter der Ortschaften Cammer, Meinsen-Warber, Evesen, Rusbend, Kornmasch, Nammen und Heeßen sowie der Schaumburger Ernteexpress und die Schaumburger Auslese. Die Scheier waren mit drei eigenen Fahrzeugen unterwegs.

Die Trachtenträger erfreuten das reichlich Applaus spendierende Publikum an mehreren Tanzstopps mit Kostproben ihres Könnens. Los ging‘s am Zimmermannsplatz (Pollhäger und Schlunz), anschließend folgten die Stationen Rethof (Beckedorfer, Windmühlenflügel), Marktplatz (Freischütz, Obernkirchener) und Meiers Hof (Heufahrer, Holterupper). Zurück beim am Dorfgemeinschaftshaus errichteten Festzelt kamen der selten zu sehende Sonderburger sowie France und Maike zur Aufführung.

Dicht an dicht auf dem Marktplatz

Der nach mehr als einem Jahrzehnt wieder ins Rundfahrtprogramm aufgenommene Stopp auf dem Bückeburger Marktplatz entpuppte sich als eine erfolgreiche Stippvisite. Dort stand das Publikum dicht an dicht und verabschiedete die Besucher mit lang anhaltendem Beifall. Kam begünstigend hinzu, dass die Tänzer wie während der gesamten Tour von relativ brauchbaren Witterungsverhältnissen begleitet wurden.

Diese änderten sich erst, nachdem „Stiene“ und „Heini“ ihre Rede mit dem alten Scheier Erntespruch beendet hatten: „Wer Dach för Dach sie’n Arbat daht / un jümmer up sie’n Posten staht / un daht dat frouh und daht dat jirn / de schall sick ouk mol amüsier’n.“ Danach setzte ein heftiger Regenschauer ein, der die Erntegesellschaft in Scharen ins Festzelt strömen ließ. Dort hatte nachmittags eine Cafeteria guten Zuspruch erfahren, vor dem Zelt war die von Dietmar Ostermeier betreute kunterbunte Spielekiste einer der Erfolgsgaranten. Abends griffen erneut die Musikanten von „Wendy‘s Band“, die jetzt zum 19. Mal in Scheie gastierten, zu den Instrumenten. bus

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