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CSU hat in Meinsen viele Freunde

Kirchen-Kabarett CSU hat in Meinsen viele Freunde

Zu einem  humorvollen  Abend hat Ingmar von Maybach-Mengede seinen Zuhörern in der Meinser Kirche verholfen. Das anlässlich des 125-jährigen Bestehens des örtlichen CVJM organisierte Gastspiel des Kirchen-Kabarettisten stellte dessen Ruf als „Spaßmacher Gottes“ eindrucksvoll unter Beweis.

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In einer Szene engagiert der Kabarettist Pastor Ulrich Hinz (rechts) und Dieter Wilharm-Lohmann als Mitstreiter.

Quelle: bus

Meinsen/Warber. Der unter dem Leitgedanken „CSU – Christlich Satirische Unterhaltung“ auftretende Pastor traf den Geschmack des Auditoriums im gut besuchten Gotteshaus. Fazit eines Gastes: „Die CSU kommt hier gut an.“

Kirche, Telekom und Ikea

Wie Eckart von Hirschhausen, der unter anderem „Medizinisches Kabarett“ anbietet, wirklich Mediziner ist, ist Kirchen-Kabarettist Maybach-Mengede tatsächlich evangelischer Pfarrer. Der Geistliche ging den Fragen nach, ob „unsere oberste Pfarrerstochter“ in der Finanzkrise durch ihre sparsame evangelische Art zur „Madonna des Protestantismus“ geworden ist. Und: Wie beeinflusst Angela Merkels Mundorgel die Weltpolitik? Wie könnte ein Zielgruppen-Gottesdienst für Vielflieger gestaltet werden? Was kann die Kirche von Telekom und IKEA lernen?

Maybach kreuzte die Anthroposophie mit der Bierwerbung („Das einzig Wahre war Steiner“) und gewährte tiefe Einblicke in die Mühen der Predigtvorbereitung und des Religionsunterrichts. Selbst komplexe biblische Fragen wurden beantwortet, etwa als der Pfarrer die Eigenheiten der vier Evangelien anhand der deutschen Presselandschaft erklärte. Die Wechselbeziehungen von Kirche, Medien und Gesellschaft wurden ebenso durchleuchtet wie der Einfluss des protestantischen Pfarrhauses auf die Politik.

Der prominente Gast hatte sein Publikum bereits nach wenigen Augenblicken auf seiner Seite. Nachdem er seinen Auftrittsapplaus als ein wenig zu mickrig moniert hatte, geriet der Beifall beim zweiten Einmarsch – „Maybach muss Bischof werden!“ – nahezu enthusiastisch.

Auf sympathische Zustimmung traf obendrein die Tatsache, dass der Pfarrer seine Erkenntnisse mehrmals mit Gitarrenspiel begleitete – und der Umstand, dass er in einer Szene die Gastgeber Dieter Wilharm-Lohmann und Pastor Ulrich Hinz als Mitstreiter engagierte. Dabei staffierte er das Duo mit angeblich an der Küste gefundenen – „von der Düne auf die Bühne“ – Möwenflügel aus, was der Vorstellung auch optisch zu einer amüsanten Facette verhalf. bus

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