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Bückeburg Ortsteile „Dass ich die Liebe, von der ich leb, liebend weitergeb“
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile „Dass ich die Liebe, von der ich leb, liebend weitergeb“
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21:42 28.10.2012
Die Jubilare während des Festgottesdienstes in der Kleinenbremer Kirche. Quelle: gp
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Kleinenbremen-Wülpke

Sie stellte den Stellenwert des selbstlosen Engagements der Gruppe für die Leute im Dorf und für die Gesellschaft insgesamt in den Vordergrund. Abgeben und Teilen aus christlichem und „nicht in Szene gesetzten“ Selbstverständnis heraus sei und tue besonders gut. Als Beispiele für das stille Wirken der Kleinenbremer und Wülpker Frauen nannte sie die Patenschaft für ein Tschernobyl-Kind und die Unterstützung der mittlerweile weltumspannenden Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Für das stimmige musikalische Rahmenprogramm während der Feier sorgte Christine Pearson. Die Lerbeckerin spielte Orgel und dirigierte den örtlichen Posaunenchor. Einen erfrischenden, zeitgemäßen Akzent setzte der von ihr geleitete Projektchor.

Nach dem Festgottesdienst ging es mit Begegnungen und lockeren Gesprächen bei Kaffee und Kuchen im Johann-Delius-Haus weiter. Sprecher der anderen Vereine und Gruppierungen innerhalb der Kirchengemeinde wünschten weiterhin Erfolg und gutes, gemeinsames Gelingen. Bezirksausschussvorsitzender Friedrich Vogt überbrachte Dank und Glückwünsche der politisch verantwortlichen Miteinwohner. Höhepunkt war die Ehrung treuer Mitglieder. Von Anfang an, also seit nunmehr 60 Jahren, sind Erna Steinmeier und Anni Kriening dabei. Für 50 Jahre Nachbarschaftshilfe wurden Gerda Piel und Lissa Vogt ausgezeichnet. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft kann Sophie Prasuhn zurückblicken. Ein Vierteljahrhundert lang machen Minna Frind und Lina Häsemeier mit. Und vor mindestens 20 Jahren sind Christine Drinkuth, Sophie Kruse, Elsbeth Wehking, Trude Vogt und die derzeitige Vorsitzende Elsbeth Katenbrink eingetreten.

Den Anstoß zu der Gründung eines Frauenhilfe-Vereins Kleinenbremen/Wülpke hatte – sieben Jahre nach Kriegsende – der damalige Pastor Werner Stamm gegeben. Zu den Hauptaktivitäten der ersten Jahrzehnte gehörte die Unterstützung und Begleitung der Menschen jenseits der im Laufe des Kalten Krieges immer undurchdringlicher werdenden Zonengrenze. Von 1960 an gingen zahllose Pakete über Mauer und Stacheldraht an bedürftige DDR-Familien. Besonders enge Bande gab es zur Ostberliner St.-Andreas-Gemeinde. Regelmäßig unterstützt wurden von Anfang an auch elternlose Kinder des örtlichen Jugendhofs Gotteshütte.

Zurzeit machen 40 Frauen in der organisatorisch und rechtlich selbstständigen, als eingetragener Verein und mit eigener Satzung innerhalb der Kirchengemeinde wirkenden Gemeinschaft mit. Gruppentreff ist jeden zweiten Mittwochnachmittag. „Neue“ sind willkommen. Nächster Termin ist der 6. November.

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