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„Die Zeiten ändern sich“

Fest des Königs der Bürgerschützen Obernkirchen „Die Zeiten ändern sich“

Es ist Brauch bei den Bürgerschützen Obernkirchen, dass das Rott, das den Schützenkönig stellt, in den zwei Jahren bis zum nächsten Bürgerschützenfest eine größere Festivität ausrichtet.

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Trotz schwacher Resonanz in Feierlaune: Frank Gausmann (Zweiter von links) mit Ehefrau Petra (links), Klaus Scholz (von rechts) mit Ehefrau Sylvia und Uwe Steinbrecher mit Lebensgefährtin Angelika Humphries.

Quelle: wk

KRAINHAGEN. Bislang war dies stets ein „Königsball“, bei dem in vornehmer Garderobe gefeiert wurde. Mit dieser Tradition haben das Rott Rösehöfe und Frank Gausmann, der 2015er Bürgerschützenkönig nun jedoch gebrochen, indem sie statt zu einem Ball zum „Fest des Königs“ eingeladen haben. Veranstaltungsort war der Saal der Krainhäger „Berghütte“.

Zwar gab es auch dort Live-Musik, aber getanzt wurde nicht. Vielmehr stand die Geselligkeit im Vordergrund. Zudem konnten sich die bei einem „Schnitzel-Buffet-Essen“ laben, für das von jedem Teilnehmer ein Kostenbeitrag zu bezahlen war.

„Ich finde solche Vormittagsveranstaltungen – wie beispielsweise einen Frühschoppen – sehr schön“, erklärte Gausmann. Denn diese seien „nicht so gezwungen“. Und da er ähnliche Meinungen auch aus dem Kreis der Schützenbrüder gehört habe, habe er sich gedacht, dass man ja mal etwas Neues ausprobieren könne.

Rund 120 Einladungen hatte er darauf im Vorfeld verteilt respektive persönlich in die Briefkästen der Führungscorps-Mitglieder der Bürgerschützen eingeworfen. Gerechnet hatte er mit rund zweihundert Gästen.

Doch gekommen waren nur knapp vier Dutzend Leute: Leider sei dieses erste „Fest des Königs“ nicht in dem Maße angenommen worden, wie er es erhofft habe, räumte Gausmann ein, und resümierte: „Vielleicht ist das Volk noch nicht so weit.“

Seitens der Obernkirchener Bürgerschützen gebe es durchaus auch ablehnende Meinungen dazu, statt eines Königsballs ein solches Fest zu feiern, berichtete der „Stadtkommandant“ Klaus Scholz. „Aber das eine ist genauso gut wie das andere“, findet er. Und was man auch akzeptieren müsse: „Die Zeiten ändern sich.“ wk

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