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Ein Dorf außer Rand und Band

Cammer / Erntefest Ein Dorf außer Rand und Band

Mit den Worten „Ihr in Cammer bekommt das immer besonders gut hin, das habt Ihr wieder einmal wunderbar gemacht“ hat Horst Schwarze der Cammeruner Dorfjugend ein kräftiges Lob ausgesprochen.

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Mit viel Liebe zum Detail geschmückte Fahrzeuge ziehen die Blicke der Besucher auf sich.

Quelle: bus

VON HERBERT BUSCH Cammer. Von Herbert Busch

Cammer. „Cammer ist jetzt das schönste Dorf in der Stadt“, unterstrich Bückeburgs stellvertretender Bürgermeister. Schwarzes Lob bezog sich auf das insgesamt drei Tage dauernde Erntefestgeschehen. Höhepunkt der Brauchtumsfeier war der große Festumzug, der am Sonntag knapp 40 festlich geschmückte Traktorgespanne zusammenführte.

 „So viele hatten wir noch nie“, stellte Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner nicht ohne Stolz fest, der an die Adresse der organisierenden Jugendlichen gerichtet ebenfalls nicht mit Lob sparte. „Super Leistung, super Fest, alles klasse“, fasste Terner seine Eindrücke knapp aber unmissverständlich zusammen.

Der über die Tanzstationen Erntebauerpaar Sabine und Thomas Weßling, Schuhhaus Niemann, Hof Prange und Hof Wehrmann zurück zum Ausgangspunkt am Dorfgemeinschaftshaus führende Zug wurde von zahlreichen Zuschauern begleitet. „Man könnte meinen, dass das ganze Dorf auf den Beinen ist“, befand Terner. An den Tanzstopps zogen die musikalisch von den Sülter Musikanten unterstützten Trachtenträger das Publikum mit etlichen Darbietungen in ihren Bann. Heufahrer, Obernkirchener und Schlunz kamen ebenso zur Aufführung wie Maike, Seben Ellen Bottermelk und Freischütz.

In dem vom Erntekronenwagen angeführten Tross erregte der in diesem Jahr erstmals eingesetzte Präsidentenwagen allerhand Aufmerksamkeit. In der „Präsidentensuite“ nahmen sämtliche bisherigen Vorsitzenden des 1953 gegründeten Dorfjugendvereins Platz – Friedrich Rösener, Friedrich Spannuth, Hans-Georg Terner, Thomas Weßling, Mario Terner, Andreas Schmidt, Alexandra Storm, Sebastian Lohmeyer, Jan Deppermann und Nico Stahlhut.

Sie erreichten gemeinsam mit den anderen Teilnehmern den Festplatz, wo außer Schwarze und Terner auch die Ernteredner Marie-Sophie Hellwig und Justin Wieggrebe sowie Pastor Gerd Peter das Wort ergriffen. Hellwig und Wieggrebe ließen das Cammeruner Dorfgeschehen der zurückliegenden zwölf Monate in launig zu Papier gebrachten Versen Revue passieren. Peter erinnerte daran, dass Erntefeste zu den ältesten von Menschen gefeierten Zeremonien zählen. „Ich freue mich darauf, Euch am 6. Oktober bei der Erntedankfeier in der Friller Kirche wiederzusehen, wenn wir dem unser Lob zollen, der uns das alles schenkt“, führte der Geistliche aus.

Das Festgeschehen hatte seinen Auftakt am Freitag mit dem traditionellen Kinder-Fackelzug genommen. Im Anschluss an den von der Jugendfeuerwehr betreuten Rundgang stand die offizielle Eröffnung mit zwei unter der Erntekrone getanzten „Achttourigen“ auf dem Programm. Danach startete zunächst eine Kinderdisco – und dann ein von der Liveband „Sunrise“ bestrittener Tanzabend.

Am Sonnabend folgte in der wiederbelebten Diskothek „Cammer 26“ eine große Party, zu der die Discjockeys Tak, Sascha und Sorky die Musik beisteuerten. „Mit rund 1300 Besuchern ein Bombenerfolg“, meinte Terner, der zudem auf die Premiere der Cafeteria aufmerksam machte. Den Anbietern von Kaffee und Kuchen spielte am Festsonntag das Wetter in die Hände. Zu Beginn des Umzugs waren über der Ortschaft heftige Regenschauer niedergegangen, die der Kaffeestube regen Zulauf bescherte. Als die Erntegespanne ihre Fahrt beendet hatten, herrschte in Cammer wieder eitel Sonnenschein.

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