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Ein Wehr aus Sandsäcken

Voraussetzung für Reparaturarbeiten Ein Wehr aus Sandsäcken

Nanu, ein provisorisches Wehr aus Sandsäcken? Wer beim Überqueren der Auebrücke an der Straße Im Wiesengrund in Heeßen zufällig über das Geländer schaut, stellt erstaunt fest, dass vor der Brücke eine kleine Kiesinsel entstanden ist.

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Mit Sandsäcken ist ein Wehr errichtet worden. Das Wasser wird so um den Pfeiler herumgeleitet. Dieser ist verschalt worden, um die Betonummantelung zu gießen.

Quelle: kk

HEEßEN. Mit der temporären Barriere wird das Wasser um den Brückenpfeiler herumgeleitet. Dies ist Voraussetzung für die Reparaturarbeiten, die eine Bad Oeynhausener Firma derzeit durchführt.

Der Rat der Gemeinde Heeßen hatte bereits im Januar dieses Jahres den Auftrag erteilt. Aus Witterungsgründen konnten die Arbeiten aber erst jetzt beginnen. 13000 Euro investiert die Gemeinde, um die Belastbarkeit der Brücke wieder voll herzustellen.

Bereits vor einem Jahr hatte der Unterhaltungsverband Bückeburger Aue bei einer Routinekontrolle festgestellt, dass ein großer Stein aus dem Brückenpfeiler herausgebrochen war. Möglicherweise war ein im Wasser treibender Baumstamm mit der Brücke kollidiert. Da diese in die Zuständigkeit der Gemeinde Heeßen fällt, ließ sie ein statisches Gutachten erstellen. Ergebnis: Handlungsbedarf. Die Brücke sei zwar nicht akut einsturzgefährdet, aber ihre Tragfähigkeit vermindert.

 Arbeiten in Kürze fertig

Deshalb wurde die Brücke halbseitig gesperrt, um Begegnungsverkehr auszuschließen. Außerdem wurde Tempo 30 angeordnet. Nach Angaben der Gemeinde sollen die Arbeiten in Kürze abgeschlossen werden. Zum einen wurde die schadhafte Stelle erneuert. Außerdem erhält der Pfeiler am Fuß eine V-förmige Ummantelung aus Beton. So entsteht ein Strömungsteiler, der auch als Aufprallschutz dient. Derzeit ist der Pfeiler noch eingeschalt.

Mit Abschluss der Bauarbeiten wird auch die halbseitige Sperrung aufgehoben. Die Brücke wird dann wieder normal befahrbar sein. kk

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