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Spiegel statt Schaufenster

Einmündung Horstweg/ Meinser Straße Spiegel statt Schaufenster

Der Ortsrat Meinsen-Warber hat auf seiner jüngsten Sitzung beantragt, an der Einmündung Horstweg/ Meinser Straße die Einfahrt in die Straße mit einem Verkehrsspiegel als zusätzlichem Hilfsmittel auszustatten.

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Meinsen/Warber. Ratsherr Raimund Leonhard hatte sich für die Gruppe BfB- WIR bei einem Ortstermin unter Beteiligung von Fraktionsspitzen, Ortsrat, Polizei, Feuerwehr und Verwaltung hinter die Forderung des Ortsrates gestellt und sich wiederholt für die Aufstellung eines Verkehrsspiegels eingesetzt.

 Die aktuelle Haltung der Mehrheitsgruppe und Verwaltung ist aus Sicht der Gruppe BfB/WIR nicht nachvollziehbar: Dort handele es sich um eine Einzelfallentscheidung und nicht um einen Präzedenzfall, der geschaffen wird, da auch die Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum sich für die Umsetzung einsetze. Sie will ein Sich-hinein-Tasten in den Einmündungsbereich nicht nur bei ihren Einsatzfahrten – mit Sonderrechten – für Fahrzeuge erleichtern.

 Ein Bürger vor Ort äußerte ebenfalls Unverständnis dafür, wie mit der einhelligen Meinung aus der Bürgerschaft, die täglich mit der Situation vor Ort konfrontiert ist, umgegangen werde.

 Wie WIR-Ratsherr Andreas Paul Schöniger bereits bei der Ortsratssitzung anmerkte, ist nach den Baumaßnahmen an der Meinser Straße der Urzustand herzustellen und der Verkehrsspiegel wieder anzubringen. Zwar bewirke auch die Neubaumaßnahme der K14 eine Verbesserung für Verkehrsteilnehmer, jedoch habe sich am Verlauf der Straße und dem Verkehrsverhalten kaum etwas geändert – und somit auch nichts an der Ausgangssituation vor dem Straßenausbau.

 Falls sich der Rat der Stadt während seiner nächsten Sitzung gegen das Aufstellen entscheidet, werden die betroffenen Verkehrsteilnehmer wohl weiterhin ein großes Schaufenster des ehemaligen Blumenladens nutzen müssen, um sich einen zusätzlichen Überblick im Einmündungsbereich zu verschaffen.

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