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Es wird eng

Meinsen/Warber Es wird eng

Im Kindergarten Meinsen können im kommenden Jahr womöglich nicht alle gegenwärtig vorliegende Aufnahmewünsche erfüllt werden. „Es wird sehr, sehr eng“, verdeutlichte Renate Henning im Ortsrat Meinsen-Warber.

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Renate Henning – das Bild zeigt die Kindergartenleiterin am rechten Bildrand während einer Exkursion in den Schaumburger Wald – schildert dem Ortsrat die aktuelle Situation der Betreuungseinrichtung.

Quelle: bus

Meinsen/Warber. Die Leiterin der unter Trägerschaft der Landeskirche Schaumburg-Lippe agierenden Einrichtung berichtete den Lokalpolitikern von einer außergewöhnlich großen Nachfrage. „Das haben wir seit vielen Jahren nicht mehr erlebt“, betonte Henning.

 Der im September 1979 mit zwei auf jeweils 25 Mädchen und Jungen ausgelegte Gruppen in einem Gebäudetrakt der Grundschule eröffnete Kindergarten hat in den zurückliegenden Jahrzehnten etliche Änderungen erfahren. In einer von 1996 bis 1998 reichenden Umbauphase, in der die Belegschaft auf die Tribüne der benachbarten Turnhalle umziehen musste, entstanden mehrere zusätzliche Räume. Nach Abschluss der Arbeiten konnte eine dritte Gruppe angeboten werden.

 In der Folgezeit verzeichnete die Kinderzahl – der allgemeinen Entwicklung folgend – indes beträchtliche Rückschritte. Mit der Öffnung für zunächst drei- und vierjährige und dann auch zweijährige Mädchen und Jungen wuchs die Auslastung an. Seit August 2011 können in Meinsen auch Krippenkinder betreut werden. Zudem erfolgte eine Änderung der Betreuungszeiten. Aktuell werden die Varianten 7.30 bis 12.30 Uhr, 7.30 bis 14 Uhr und 7.30 bis 17 Uhr, wahlweise mit Mittagsverpflegung, vorgehalten.

 Jetzt lassen die vorliegenden Anmeldezahlen darauf schließen, dass der Kindergarten an die Grenzen seiner Kapazitäten stoßen könnte. „Es wird sehr schwierig werden, alle Kinder aufzunehmen“, erläuterte Henning. Möglicherweise müssten mehrere Kinder von anderen Einrichtungen aufgenommen werden. Gravierend stelle sich die Situation vor allen Dingen bei den 14 Uhr-Plätzen dar.

 „Wir haben den Bedarf bereits bei der Stadt angemeldet“, führte Pastor Ulrich Hinz aus. Den Verantwortlichen sei aber bewusst, „dass wir bei Überzähligkeit nicht gleich eine neue Gruppe einrichten können“. Nun werde in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung über alternative Möglichkeiten nachgedacht. „Die Stadt wird auf jeden Fall tätig werden“, teilte Baubereichsleiter Jörg Klostermann mit.

 Der Kindergarten Meinsen kümmert sich mit insgesamt acht Mitarbeitern um das Wohlergehen der Kinder aus Meinsen-Warber, Rusbend und Achum. Momentan werden bauliche Veränderungen der Küche geplant, die hinsichtlich der Übermittagsbetreuung einer Optimierung bedarf. Überdies stehen auf dem seit 2007 genutzten Außengelände einige Veränderungsarbeiten an. In diesem Zusammenhang lobte Henning das Engagement des Fördervereins. „Die Mitglieder unterstützen uns in vielerlei Hinsicht.“bus

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