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FC Hevesen fordert Kunstrasenplatz

Fußball FC Hevesen fordert Kunstrasenplatz

Zwischen 60.000 und 250.000 Euro, je nach Ausführung, soll es kosten, einen in die Jahre gekommenen Fußballplatz des VfR Evesen neu herzurichten. Sogar der alternative Bau eines Hybrid- oder Kunstrasenplatzes ist ins Gespräch gebracht worden.

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Friedhelm Winkelhake, der Chef des FC Hevesen (Mitte), kündigt an, dass er für den FC ebenfalls den Bau eines modernen Kunstrasenplatzes bei der Stadt Bückeburg beantragen werde.

Quelle: wk

Achum. Um eine Entscheidungshilfe zu haben, soll seitens der Stadt Bückeburg ein Sachverständiger beauftragt werden, der den groben Kostenrahmen exakter eingrenzen soll. Dies war Thema bei der Sitzung des städtischen Sport- und Partnerschaftsausschusses (wir berichteten) und ist nun auch bei der Jahresversammlung des FC Hevesen ein Thema gewesen.

„Solche Probleme haben wir schon lange“, kommentierte Friedhelm Winkelhake, der Vorsitzende des FC Hevesen, den bei der Ausschusssitzung diskutierten Zustand des Eveser Sportplatzes. Aber hinsichtlich der beiden vom FC Hevesen genutzten Fußball-Rasenplätze in Achum brauche man kein Gutachten für 7000 Euro, um das zu sehen, zumal diesen Plätzen außerdem von Maulwürfen und „Wühlratten“ zugesetzt werde.

Vor diesem Hintergrund sieht sich Winkelhake „in der Pflicht“, bei der Stadt Bückeburg ebenfalls einen Antrag auf Bau eines Kunstrasenplatzes zu beantragen – auch weil dem FC Hevesen solch ein Kunstrasenplatz „viel besser stehen“ würde als dem VfR Evesen.

Ferner berichtete der Vorsitzende, dass ihm die „Schiedsrichterei“ weiterhin „große Sorgen“ bereitet. Denn für einen Verein dieser Größenordnung (rund 320 Mitglieder, davon circa 40 in der Tennissparte) seien die derzeit lediglich drei ehrenamtlichen Fußball-Schiedsrichter, die der FC Hevesen stelle, definitiv zu wenig. Enttäuscht zeigte er sich auch darüber, dass man für einen kürzlich stattgefundenen Schiedsrichter-Lehrgang keine eigenen Teilnehmer habe melden können. „Daran“, so sein Appell, „müssen wir arbeiten.“

Kooperation mit zwei Grundschulen läuft gut

Gut laufen in Sachen Fußball indes die mit den beiden Grundschulen Helpsen und Meinsen gepflegten Kooperationen, die auch der eigenen Nachwuchswerbung dienen, resümierte Winkelhake. Solche Nachmittagsangebote wünscht er sich auch hinsichtlich des Tennissports, der anderen Sparte des FC Hevesen. Denn wenn es Chancen gebe, Kinder für den (derzeit eher wenig angesagten) Tennissport zu begeistern, dann durch die Zusammenarbeit mit den Schulen.

Beschlossen wurde bei der Jahresversammlung im Achumer Sportheim eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um einen Euro pro Monat, die für alle aktiven Fußballer des Vereins gilt und zum 1. Januar 2018 in Kraft tritt.

Zum „Sportler des Jahres Saison 2016/2017“ ernannte Winkelhake das Vereinsmitglied Karsten Wilkening, der damit für sein großes Engagement zum Wohle des Vereins ausgezeichnet wurde. Erwähnt wurde unter anderem seine tatkräftige Mitarbeit bei Arbeitseinsätzen und Pflege der Sportplätze. Die kurze Laudatio hielt Lars Deppe, Geschäftsführer des Vereins.

Ralf Krömer, der seit November 1984 schon mehr als 2990 Fußballspiele gepfiffen hat, durfte sich dagegen über die ihm von Winkelhake überreichte „Verdienstnadel für das Schiedsrichterwesen“ freuen.

Langjährige Mitglieder wurden bei der Jahresversammlung – zum Teil in Abwesenheit – ebenfalls gewürdigt: Eckhard Koch und Rainer Prangel gehören dem FC Hevesen bereits seit mittlerweile 40 Jahren an, Julian Seele, Dennis Levenhagen, Peter Lorenz und Björn Winkelhake seit 25 Jahren. wk

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