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Feuer auf Schloss Baum

Bückeburg Feuer auf Schloss Baum

Zu einem Brand auf Schloss Baum hat die Feuerwehr Montagabend ausrücken müssen. Kartons hatten Feuer gefangen. In dem Begegnungszentrum tagte eine Jugendgruppe, die sich zum Zeitpunkt aber draußen aufhielt. Verletzt wurde niemand.

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Mit fast 70 Mann ist die Feuerwehr Bückeburg im Einsatz, um den Brand im Freizeitheim Schloss Baum zu bekämpfen.

Quelle: fh

Bückeburg. Draußen hatten sich die Teilnehmer einer Freizeit auf Schloss Baum zu einem Schlusskreis ums Lagerfeuer versammelt, als drinnen im Gebäude plötzlich die Alarmmelder losgingen. Im Obergeschoss des Freizeitheims war ein Brand ausgebrochen. Klaus Harms, Leiter der Jugendeinrichtung der Schaumburg-Lippischen Landeskirche, stürmte ins Schloss, griff sich Feuerlöscher und versuchte, den Brand zu löschen.

 Gleichzeitig wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit der Alarmmeldung „B2-D Feuer Gebäude, Personen in Gefahr“ am Montagabend um 22.58 Uhr vom Sofa oder aus den Betten gescheucht wurde. Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt, Meinsen-Warber-Achum und Rusbend rückten aus. „Der gemeldete Brand in einem Freizeitheim setzte sofort alle Kräfte der Feuerwehren sowie Einheiten der Polizei und des Rettungsdienstes in Bewegung“, wie Pressewart Steffen Titze ausführte. In dem Heim war eine Kindergruppe aus dem Sauerland untergebracht, die mit dem Schrecken davon kam.

 Innerhalb weniger Minuten waren die ersten Einsatzkräfte aus Rusbend und Meinsen-Warber-Achum vor Ort. Während der Rusbender Ortsbrandmeister Volker Janze die Lage erkundete, bauten die weiteren Einsatzkräfte einen Löschangriff auf. Schnell konnten die Einsatzkräfte erleichtert die Rückmeldung geben: „Keine Personen im Gebäude.“ Alle Menschen konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen. Die frühe Branderkennung war auch aufgrund des Alarms der Rauchmelder im Objekt geschehen.

 Ein Trupp unter Atemschutz ging in das Obergeschoss vor und löschte den Kleinbrand. Einsatzleiter Janze schickte eine weitere Gruppe zur Unterstützung vor. Dieser Trupp war mit der Wärmebildkamera ausgestattet. Damit wurde der Einsatzbereich auf Brandnester kontrolliert. Mit einem Drucklüfter wurde unterdessen der Brandrauch aus dem Gebäude geblasen. Die Aufräumarbeiten konnten deshalb auch ohne Atemschutz erfolgen. Dabei wurde der Brandschutt von den Einsatzkräften ins Freie gebracht.

 Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte größerer Schaden verhindert werden. Ein Großteil der alarmierten Einsatzkräfte brauchte nicht mehr tätig werden. Diese standen in Bereitschaft auf der L450. Aufgrund dieser auf ihren eventuellen Einsatz wartenden Fahrzeuge kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen, insbesondere auch durch den erhöhten Fahrzeugverkehr durch die Erntezeit.

 Insgesamt kamen 66 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen der Feuerwehr zum Einsatz. Unterstützt wurden sie von Kräften des Rettungsdienstes und der Polizei. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte beendet.

 Zur Brandursache teilte die Polizei mit, dass auf einem Klavier Pappkartons gestapelt worden waren, die zu nah an einer Lampe standen und durch die Hitze-Entwicklung in Brand geraten waren. Auf weitere Ermittlungen verzichtete die Polizei nach eigenen Angaben.

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