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Feuerwehr: Die Leute mit an Bord nehmen

Bergdorf / Finanzielle Einsparungen Feuerwehr: Die Leute mit an Bord nehmen

Ortsvorsteher Gerd Vogel plädiert in der Debatte um die seitens der Stadtverwaltung in Aussicht gestellten finanziellen Einsparungen bei den Freiwilligen Feuerwehren Bückeburgs für die Einberufung eines „Runden Tisches“.

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Die Feuerwehr Scheie macht mit einem Transparent auf sich aufmerksam.

Quelle: bus

Bergdorf. Zu dieser Gesprächsrunde aller Beteiligten sollte möglichst zeitnah eingeladen und die Thematik sachlich und vorurteilsfrei erörtert werden. „Man kann alles besprechen, aber man muss die Leute mit an Bord nehmen“, erklärt Vogel.

 Der Bergdorfer stellt sich ohne Wenn und Aber hinter die „Blauröcke“. Häufig seien es gerade die Kameraden, die einen wesentlichen Teil der dörflichen Aktivitäten bestritten. „Vieles von dem, was in den Ortschaften gesellschaftlich noch stattfindet, organisieren die Feuerwehren“, unterstreicht der Ortsvorsteher. Gegen eine Auflösung würde er sich massiv zur Wehr setzen. „Das wäre ein absoluter Tiefpunkt und mit uns nicht zu machen“, bringt er auch die Meinung seines Müsinger Amtskollegen Gerhard Heinrichsmeier zum Ausdruck.

 Hingegen könne er sich eine Diskussion über Zusammenlegungen in bestimmten Bereichen durchaus vorstellen. „Dafür würde ich mich ebenso offen halten wie für Überlegungen hinsichtlich der effizienten Ausstattung.“ Es sei nicht in jedem Fall jede Löschgruppe ausschließlich mit Neufahrzeugen auszustatten. Allerdings müsse das Ehrenamt unbedingt anerkannt und gestärkt werden.

 Mit Blick auf die gegenwärtige Situation moniert Vogel die seiner Meinung zufolge mangelnde Einbeziehung der Betroffenen. „Die Ortsteile waren nicht eingebunden.“ Es wäre von Vorteil gewesen, die Angelegenheit im Vorfeld darzustellen und gemeinsam zu beraten. Generell meint Vogel: „Wir sollten nicht nur auf die Einsätze der Wehren blicken, sondern wir dürfen auch deren dörfliche Aktivitäten und soziale Kompetenzen nicht unterschätzen.“

 Unterdessen haben die Scheier Kameraden, die gemeinsam mit Bergdorf und Müsingen den Zug Ost bilden, mit einem großen Transparent auf sich aufmerksam gemacht. „Könnt ihr noch ruhig schlafen, wenn wir nicht mehr hier sind?“ ist auf einem am südlichen Ortseingang an der Hauptstraße angebrachten Schriftband zu lesen. bus

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