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Feuerwehr Evesen blickt auf 2015 zurück

Ausrüstung sinnvoll ergänzt Feuerwehr Evesen blickt auf 2015 zurück

Die Feuerwehr Evesen hat im vorigen Jahr nicht alles bekommen, was sie sich an Gerät gewünscht hatte. Im Großen und Ganzen zeigte sich Ortsbrandmeister Reiner Weßling bei der Jahresversammlung aber zufrieden.

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 Ortsbrandmeister Reiner Weßling.

Quelle: mig

Evesen (mig). Die Ausrüstung sei weiter ergänzt worden, darüber hinaus habe man ein neues Boot beschafft. „Jetzt werden wir sehen, was 2016 bringt.“

 Nur ein Punkt bereitete Weßling ein wenig Bauchschmerzen. Der Umbau des Löschfahrzeugs LF8, das in diesem Jahr seinen 31. Geburtstag feiert, werde „leider“ wieder um ein Jahr verschoben. Das sei zwar nicht schön, „aber damit müssen wir leben“. Ansonsten seien LF8 und Geräte noch in einem guten Zustand.

 Als „perfekt“ bezeichnete Weßling die Arbeit mit dem Schlauchwagen und dessen Besatzung. Er betonte, das Auto habe in diversen Einsätzen sein Potenzial gezeigt. „In Anbetracht der Tatsache, dass der Bund mal wieder auf Sparkurs ist, sind wir mehr als froh, dass wir den Schlauchwagen haben.“ Das LF8 und der Schlauchwagen ergänzten einander sehr gut. Auch die Beschaffung eines neuen Wasserwerfers durch die Stadt fand lobende Erwähnung. Dieser Wasserwerfer, sagte Weßling, habe die Möglichkeiten der Ausrüstung noch einmal erweitert.

 Elf Brandeinsätze, elf technische Hilfeleistungen und zahlreiche Dienste: Die Ortsfeuerwehr Evesen hatte 2015 gut zu tun. Weßling bilanzierte: „Wir können zufrieden sein.“ Die Wehr sei den Anforderungen in jeder Hinsicht gewachsen gewesen.

 Ein Dankeschön für die Beschaffung des neuen Bootes richtete Weßling an die Verwaltung. Dieses Projekt habe Feuerwehr und Verwaltung einiges an Nerven gekostet, meinte Weßling rückblickend. „Jetzt aber ist es im sicheren Hafen angekommen.“ Einen besonderen Dank richtete Weßling an die Firma Tönsmeier Holzrecycling und weitere Sponsoren, ohne deren Unterstützung der Ankauf nicht möglich gewesen wäre.

 Schon zu Anfang hatte Weßling darauf hingewiesen, dass die Arbeit der Feuerwehr nicht mit Statistiken zu messen ist. „Ehrenamtliche Arbeit nur nach Daten und Zahlen zu messen, ist mit Sicherheit falsch und spiegelt nicht das persönliche Engagement des Einzelnen oder der ganzen Gruppe wieder.“

 Ein paar Zahlen sollen dennoch genannt werden, etwa zur Zahl der Brandeinsätze (elf: viermal kleiner, dreimal mittlerer Brand, zweimal Brandeinsatz-Fehlalarm, zweimal Brandeinsatz-Abbruch) und zur Zahl der Technischen Hilfeleistungen (ebenfalls elf). Unter anderem hat es 2015 mehrmals bei der Firma Tönsmeier gebrannt (Hacker und Verteileranlage im Januar, zweimal ein Haufen Hackgut im Mai). Dazu kam ein Flächenbrand in Röcke an der B65 (durch eine weggeworfene Zigarette im Juni) und ein Baumbrand bei der Kirche (Juli).

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