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Gelungener Saisonauftakt

Trachtengruppe Rusbend eröffnet Reigen der Bückeburger Erntefeste Gelungener Saisonauftakt

Gelungener Start in die Erntefestsaison: Die von der Trachtengruppe Rusbend organisierte Traditionsfeier überzeugte Gastgeber und Gäste auf ganzer Linie.

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Die von der Rusbender Trachtengruppe hergerichteten Erntekronen erreichen das Festzelt. Die Zuschauer an den Straßen jubeln.

Quelle: bus

RUSBEND. „Respekt an alle Beteiligten“, fasste Ortbürgermeister Andreas Struckmann seine Anerkennung zusammen. „Alle drei Tage sind super gelaufen“, schilderte Pastor Ulrich Hinz seine Eindrücke. „Ein Wahnsinn, was hier heute aufgeboten worden ist“, meinte Bückeburgs stellvertretender Bürgermeister Horst Schwarze. „Große Klasse.“

Schwarzes Lob zielte auf den von einem in dieser Größe selten gesehenen Umzug geprägten Festsonntag ab. „Früher sind wir mit vier oder fünf Wagen durchs Dorf gezogen“, rief Struckmann, der selbst lange Zeit an der Spitze der Trachtengruppe stand, ins Gedächtnis. Jetzt machten sich mehr als 20 herausgeputzte Traktorgespanne auf den Weg.

Viel Beifall für die Tänzer

Die Tour führte die Festgesellschaft zunächst zum Hof von Erntebauer Cord Meier in Hevesen über die Stationen Drewes (Rusbender Straße), Meinser-Kämpen, Bolzplatz Töpferweg und den Hof Meier (Am Hilgenhop) zurück zum am Dorfgemeinschaftshaus errichteten Festzelt. Unterwegs stand allerorten die vom Publikum mit viel Beifall honorierte Aufführung traditioneller Tänze an.

Da die große Wiesenfläche am Gemeinschaftshaus nicht als Parkplatz zur Verfügung stand, erlebten die Besucher einen in geschlossener Formation absolvierten Einmarsch der Trachtenträger. „Das ist schon recht beeindruckend und sollte im nächsten Jahr wiederholt werden“, erklärte eine aus Scheie stammende Besucherin.

Im Festzelt war außer den Grußworten auch die von Monika Wiebke und Michael Eichhorst gehaltene Ernterede zu hören. Das Duo nahm in launigen Reimen Ereignisse der vergangenen zwölf Monate aufs Korn. Mit Blick auf den in diesem Jahr aus dem Amt scheidenden Ortsbürgermeister hieß es: „Andreas redet hier schon 30 Jahr, / wir nehmen eine Jubiläumsrunde, ist doch klar, / Erst als Vorsitzender der Trachtengruppe schwang er das Wort, / danach als Bürgermeister in unserem schönen Ort. / Nach 30 Jahren ist jetzt Schluss, somit ist klar, / dass nächstes Jahr ein anderer dies tun muss.“

Mit dem Discoabend angefangen

Nachdem das Lied „Nun danket alle Gott“ verklungen war, die Erntekronen hochgezogen und unter anderem die Schrittfolgen „Windmühlenflügel“ und „Bauerntanz“ aufgeführt worden waren, wechselten die Tänzer von den Festzeltdielen auf die Florianstraße, wo etwa 200 junge und ältere Frauen und Männer einen bemerkenswerten „Obernkirchener“ auf den Asphalt legten. „Man hat das Gefühl, dass das gesamte Dorf auf den Beinen ist“, so Ortsbürgermeister Struckmann.

Die Festfolge hatte am Freitag mit einem musikalisch vom DMW-Project betreuten Discoabend ihren Anfang genommen. „Der Abend war mit rund 750 Gästen sehr gut besucht“, berichteten die Organisatoren. Auch mit dem Verlauf des Sonnabends, als die Formation „Rio – die Band“ auf der Bühne stand, könne man mehr als zufrieden sein.

Der Sonntag begann mit einem im Festzelt von Pastor Hinz gehaltenen Gottesdienst. Anschließend gab’s Erbsensuppe. Während des Umzugs bestand die Möglichkeit, eine üppig bestückte Cafeteria zu besuchen. „Ihr habt jetzt gewissermaßen die Schlagzahl für die kommenden Erntefeste vorgegeben“, merkte Schwarze an. „Chapeau, wie Ihr das gewuppt habt; einfach großartig, wie Ihr es immer wieder versteht, die Leute zu motivieren.“ bus

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