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Grenzen „ziemlich ausgereizt“

Debatten im Ortsrat Cammer Grenzen „ziemlich ausgereizt“

Im Cammeruner Ortsrat sind noch einmal die Änderungen im neuen Bebauungsplanentwurf für den Containerumschlagplatz Regioport Weser I vorgestellt worden.

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Bückeburg. Wie mehrfach berichtet, geht es in der Zweitausfertigung vor allem um Konkretisierungen der planerischen Vorgaben. „Wir sind jetzt ungefähr da, wo wir vor einem Jahr schon einmal gewesen sind“, meinte Baubereichsleiter Jörg Klostermann mit Blick auf die terminlichen Rahmenbedingungen.

 Gegenwärtig befindet sich das Vorhaben abermals in der Phase der Offenlegung; interessierte Bürger und Träger Öffentlicher Belange können noch bis zum 16. April Stellung nehmen. Der erneute Anlauf war notwenig geworden, weil die im Juni 2014 beschlossene erste Aufstellung des Bebauungsplans zwischenzeitlich wegen handwerklicher Mängel hatte kassiert werden müssen.

 „In den Sitzungen des begleitenden Arbeitskreises konnten in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachdienststellen und den beteiligten Planern und beauftragten Gutachtern/Fachbüros viele Sachfragen geklärt sowie eine Konkretisierung der Planungen erreicht werden, die zum Beispiel einen geringeren Flächenanspruch für den geplanten Containerhafen gegenüber der Ursprungsplanung ergeben hat. Insgesamt konnte in den bisherigen Planungen nachgewiesen werden, dass alle Konflikte, die mit dem Großprojekt verbunden sind, gelöst werden können“, hielt die zuständige Verbandsversammlung im aktuellen Beschluss fest.

 „Jetzt sind viele Punkte genauer definiert worden“, erläuterte Klostermann. „Der alte Plan hatte viele Punkte, die nachzubessern waren. Alles in allem betrachtet haben wir eine Menge erreicht.“ In der von der Stadt formulierten aktuellen Stellungnahme werde voraussichtlich die Überwachung der Baumaßnahmen eine wichtige Rolle spielen. „Wir fordern einen Baustellenablaufplan mit verbindlichen Kontrollen und Messungen des Baustellenlärms“, so der Baurat.

 „Wir sollten vor allen Dingen die Entwicklung des Lkw-Verkehrs im Auge behalten“, führte Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner aus. Um später über verlässliche Vergleichswerte zu verfügen, soll zeitnah an drei Tagen eine Verkehrszählung organisiert werden. Im Ganzen seien die Grenzen des Erreichbaren „ziemlich ausgereizt“, fasste Terner seine Eindrücke zusammen. bus

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