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Hafenareal für 5,2 Millionen Euro hergerichtet

Ortsbürgermeister Horst Schwarze im Gespräch Hafenareal für 5,2 Millionen Euro hergerichtet

Die SN nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive Vorstehern der Bückeburger Ortsteile Rückschau auf 2014 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen.

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Evesens Ortsbürgermeister Horst Schwarze.

Quelle: bus

Evesen. In Evesen steht für Ortsbürgermeister Horst Schwarze außer Frage, dass der Hafen Berenbusch das mit Abstand bedeutendste Projekt des zurückliegenden Jahres darstellt. „Das war ohne Frage eine ganz große Sache“, unterstreicht der 71-Jährige.

Die Herrichtung des früher als Heeresverpflegungslager genutzten Areals stellt das mit Abstand größte Bauvorhaben Bückeburgs seit Mitte der neunziger Jahre dar. Alles in allem wurden rund 5,3 Millionen Euro investiert. Augenfälligste Veränderung war zunächst der Abriss von drei mächtigen Speichergebäuden. Gewicht und Menge der während der Bauzeit bewegten Materialien lesen sich durchaus beeindruckend: 25000 Tonnen Beton, 10000 Tonnen Ziegel, 3000 Tonnen Asphalt, 1500 Tonnen Metallschrott, 400 Tonnen Holz und 20000 Kubikmeter Bodenaushub.

Direkt am Mittellandkanal fallen speziell die rund 9000 Quadratmeter große, asphaltierte Umschlagsfläche und die um 100 Meter auf nun 450 Meter verlängerte Kaikante ins Auge. Mit der Verlängerung geht die Möglichkeit einher, dass dort zukünftig drei statt bisher zwei Güterschiffe gleichzeitig festmachen können. Zudem sind die Baggerschaufeln auch unter der Wasseroberfläche im Einsatz gewesen und haben den Tiefgang auf jetzt vier Meter vergrößert. „Dadurch ist der Hafen auch für Binnenschiffe bis zu 1500 Tonnen erreichbar“, erläutert der Ortsbürgermeister.

Verglichen mit dem Mammut-Projekt kommen Schwarzes weitere auf der Habenseite verbuchte Vorhaben naturgemäß ein wenig bescheidener daher. „Aber auch die Realisierung vermeintlich kleiner Maßnahmen ist wichtig und trägt durchaus zum allgemeinen Wohlbefinden bei“, unterstreicht Schwarze. Als da wären: die Anpassung der Kinderspielplätze Feuerwehrhaus Evesen und Storchennest Petzen an zeitgemäße Ausstattungen, die Instandsetzung der Bürgersteige an der Röcker Straße und die Sanierung der Straße Am Sportfeld.

Mit Blick auf die Röcker Bürgersteige macht Schwarze auf die durch die Veränderung der Einfahrtssituationen erzielte Erhöhung der Verkehrssicherheit für Besucher der Einrichtungen Kindergarten, Seniorentreff und Feuerwehr aufmerksam. Die Lage an der zur Grundschule führenden Straße Am Sportfeld sei, besonders im Zusammenhang mit dem von Schulkindern genutzten Radweg, in der Bevölkerung und im Ortsrat lange Gegenstand ausführlicher Diskussionen gewesen.

Überdies findet in Schwarzes Bilanz die Wiedereröffnung des „Eveser Kruges“ positive Erwähnung. Der seit Mai 2014 unter der Bezeichnung „Eveser Schnitzelhaus“ firmierende Treffpunkt trage wesentlich zur Stärkung der Dorfgemeinschaft bei, erklärt der Ortsbürgermeister. „Es tut unseren Bürgern gut, dass dort alle interessierten Gruppen und Vereinigungen zusammenkommen können.“ Ebenfalls erfreulich: „Unser abwechslungsreiches Vereinsleben, unsere Feste sowie nicht zuletzt unsere Feuerwehren und deren Kooperation im Kinder- und Jugendbereich.“

Für das laufende Jahr fasst Schwarze vor allen Dingen den Ausbau der Straßen Am Meierhof und Am Sonnenhang ins Auge. Ferner soll der Zaun am ehemaligen Grundschulgebäude erneuert und eine Informationstafel am alten Bahnhof aufgestellt werden. Darüber hinaus verbleiben die der Naherholung dienende Verbindung vom Koppelweg Richtung Meinsen und der Berenbuscher Hafen auf der Tagesordnung. „Eventuell wird schon Ende 2015 mit den Planungen für den zweiten Bauabschnitt begonnen“, legt der Ortsbürgermeister dar. Im nächsten Ausbauverlauf sei mit dem Abriss von zwei weiteren Speichergebäuden zu rechnen.

Zudem könnte Schwarze sich eine Entwicklung des Gevattersee-Geländes unter Naherholungsgesichtspunkten vorstellen. „Darauf haben wir als Lokalpolitiker aber keinen großen Einfluss.“ bus

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