Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regen

Navigation:
In knapp zehn Stunden vier Ortsteile inspiziert

Evesen / Ortsrat In knapp zehn Stunden vier Ortsteile inspiziert

Knapp zehn Stunden Zeit hat sich eine rund 20-köpfige Delegation für die Inspizierung der Eveser Ortsteile Petzen, Berenbusch, Nordholz und Evesen genommen. Die vom Ortsrat organisierte und per Fahrrad bewältigte Besichtigungstour startete um 9 Uhr am Petzer „Netto“-Markt, das abschließend im „Eveser Krug“ geführte Erörterungsgespräch nahm sein Ende erst nach 18.30 Uhr. „Alles in allem betrachtet eine recht aufschlussreiche Unternehmung“, resümierte Ortsbürgermeister Horst Schwarze.

Voriger Artikel
Fledermaus hilft bei Riehe-Renaturierung
Nächster Artikel
Die letzten Reste fließen in die Dachsanierung

Der Ausbau der Schaumburger Straße soll in wenigen Wochen beendet werden. © bus

Evesen (bus). Die frühere Großgemeinde umfasst heute eine Fläche von ziemlich genau 1251 und einem halben Hektar, etwa 3700 Einwohner haben dort ihren Wohnsitz. „Jeden einzelnen Quadratmeter konnten wir nicht in Augenschein nehmen und auch nicht mit allen Bewohnern sprechen“, meinte Schwarze, „aber wir haben vor Ort jede Menge interessante Eindrücke gewonnen und etliche aufschlussreiche Gespräche geführt.“

Los ging’s mit dem Storchennest auf dem Domänen-Schornstein, wo derzeit die gefiederten Sommergäste dem Brutgeschäft nachgehen. Der erfreulichen Szenerie in luftiger Höhe nicht ganz entsprechen konnte der Zustand des zu Füßen des Industrieschlots angelegten Spielplatzes. „Unattraktiv, teils ramponiert, zwei von drei Schaukeln fehlen“, erkannte Schwarze. Der Platz bedürfe einer gründlichen Überholung. In diesem Zusammenhang müsse darüber nachgedacht werden, dieses Freizeitangebot auch den Interessen älterer Kinder und Jugendlicher gemäß zu gestalten.

Am Heidornweg nahm die Gruppe eine der von den Planern ins Kalkül gefassten Hochwasser-Ausgleichsflächen für den Containerumschlagplatz „Regioport“ in Augenschein. Manfred Rettig, der die Rundfahrt als Verwaltungsvertreter absolvierte, machte darauf aufmerksam, dass parallel zu den im Herbst beginnenden Arbeiten an der Bückeburger Bahnunterführung der gesamte An- und Abfahrtsverkehr zur städtischen Deponie und zum Klärwerk über Petzen erfolgen wird.

In der Ortslage Evesen standen die Innen- und Außenarbeiten an der Grundschule, die Renaturierungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Aue, Initiativen des VfR Evesen (Bau eines Kinderspielplatzes auf eigene Kosten) und der Ausbau der Schaumburger Straße im Mittelpunkt des Interesses. Bis auf die Aktivitäten an und im Umfeld der Aue gewannen die Besucher ausnahmslos positive Erkenntnisse. Hinsichtlich des Fließgewässers und der hier errichteten Schutzdämme merkte Schwarze an: „Das betrachten wir erst mal kritisch.“ Es müsse den Betroffenen noch bewiesen werden, „dass das alles funktioniert“. Mit Blick auf die Schaumburger Straße ging Schwarze von einer Fertigstellung des ersten Bauabschnitts in wenigen Wochen aus.

Im Haus der Eveser Feuerwehr äußerten die Kameraden einige Verbesserungswünsche bezüglich der Innengestaltung. In Berenbusch bildeten der Hafen und das Busunternehmen Kelder-Reisen die Besichtigungsschwerpunkte. In Nordholz wurde insbesondere die Beschaffenheit des Kiesweges unter die Lupe genommen.

Da eine knapp zehnstündige Radreise nicht ohne Erholungspausen und Verpflegung zu absolvieren ist, nahmen die Teilnehmer zahlreiche Einkehrangebote wahr. Dank für Aufnahme und Bewirtung geht – in der Reihenfolge der angesteuerten Stationen – an Gudrun Willenberg, Schulleiter Rolf Thielke, Hausmeister Helmut Krüger, den VfR Evesen, den Pflegedienst Möller, die Freiwillige Feuerwehr Evesen, die Isolierfirma Bartram und Pottkamp, das Busunternehmen Kelder-Reisen, die Ortsratsmitglieder Thomas Wagener und Wilhelm Kluesmeier sowie an das Pächterpaar des „Eveser Kruges“.

Angesichts der großen Zahl der Gastgeber nimmt es nicht wunder, dass bei keinem der Pedaleure Unterernährungserscheinungen zu beklagen waren.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg