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Bückeburg Ortsteile In knapp zehn Stunden vier Ortsteile inspiziert
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile In knapp zehn Stunden vier Ortsteile inspiziert
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19:39 12.05.2011
Der Ausbau der Schaumburger Straße soll in wenigen Wochen beendet werden. © bus
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Evesen (bus). Die frühere Großgemeinde umfasst heute eine Fläche von ziemlich genau 1251 und einem halben Hektar, etwa 3700 Einwohner haben dort ihren Wohnsitz. „Jeden einzelnen Quadratmeter konnten wir nicht in Augenschein nehmen und auch nicht mit allen Bewohnern sprechen“, meinte Schwarze, „aber wir haben vor Ort jede Menge interessante Eindrücke gewonnen und etliche aufschlussreiche Gespräche geführt.“

Los ging’s mit dem Storchennest auf dem Domänen-Schornstein, wo derzeit die gefiederten Sommergäste dem Brutgeschäft nachgehen. Der erfreulichen Szenerie in luftiger Höhe nicht ganz entsprechen konnte der Zustand des zu Füßen des Industrieschlots angelegten Spielplatzes. „Unattraktiv, teils ramponiert, zwei von drei Schaukeln fehlen“, erkannte Schwarze. Der Platz bedürfe einer gründlichen Überholung. In diesem Zusammenhang müsse darüber nachgedacht werden, dieses Freizeitangebot auch den Interessen älterer Kinder und Jugendlicher gemäß zu gestalten.

Am Heidornweg nahm die Gruppe eine der von den Planern ins Kalkül gefassten Hochwasser-Ausgleichsflächen für den Containerumschlagplatz „Regioport“ in Augenschein. Manfred Rettig, der die Rundfahrt als Verwaltungsvertreter absolvierte, machte darauf aufmerksam, dass parallel zu den im Herbst beginnenden Arbeiten an der Bückeburger Bahnunterführung der gesamte An- und Abfahrtsverkehr zur städtischen Deponie und zum Klärwerk über Petzen erfolgen wird.

In der Ortslage Evesen standen die Innen- und Außenarbeiten an der Grundschule, die Renaturierungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Aue, Initiativen des VfR Evesen (Bau eines Kinderspielplatzes auf eigene Kosten) und der Ausbau der Schaumburger Straße im Mittelpunkt des Interesses. Bis auf die Aktivitäten an und im Umfeld der Aue gewannen die Besucher ausnahmslos positive Erkenntnisse. Hinsichtlich des Fließgewässers und der hier errichteten Schutzdämme merkte Schwarze an: „Das betrachten wir erst mal kritisch.“ Es müsse den Betroffenen noch bewiesen werden, „dass das alles funktioniert“. Mit Blick auf die Schaumburger Straße ging Schwarze von einer Fertigstellung des ersten Bauabschnitts in wenigen Wochen aus.

Im Haus der Eveser Feuerwehr äußerten die Kameraden einige Verbesserungswünsche bezüglich der Innengestaltung. In Berenbusch bildeten der Hafen und das Busunternehmen Kelder-Reisen die Besichtigungsschwerpunkte. In Nordholz wurde insbesondere die Beschaffenheit des Kiesweges unter die Lupe genommen.

Da eine knapp zehnstündige Radreise nicht ohne Erholungspausen und Verpflegung zu absolvieren ist, nahmen die Teilnehmer zahlreiche Einkehrangebote wahr. Dank für Aufnahme und Bewirtung geht – in der Reihenfolge der angesteuerten Stationen – an Gudrun Willenberg, Schulleiter Rolf Thielke, Hausmeister Helmut Krüger, den VfR Evesen, den Pflegedienst Möller, die Freiwillige Feuerwehr Evesen, die Isolierfirma Bartram und Pottkamp, das Busunternehmen Kelder-Reisen, die Ortsratsmitglieder Thomas Wagener und Wilhelm Kluesmeier sowie an das Pächterpaar des „Eveser Kruges“.

Angesichts der großen Zahl der Gastgeber nimmt es nicht wunder, dass bei keinem der Pedaleure Unterernährungserscheinungen zu beklagen waren.

In Cammer soll noch in diesem Jahr mit der Renaturierung der Riehe begonnen werden. „Die Ausschreibung erfolgt im Sommer, die Umsetzung im Herbst“, teilte Baubereichsleiter Jörg Klostermann im Ortsrat mit.

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Mit einer kleinen Fahrzeugschau bei Bratwurst und Bier hat der Bückeburger „Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, -geräte und -literatur von 1996“ am Sonnabend seine Saison eröffnet. Von „Saison“ spricht der Verein, weil dessen Aktivitäten den Winter über üblicherweise brachliegen.

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Fünf blendend aufgelegte Kapellen, eine Zuhörerschaft, die sich gern begeistern ließ sowie ein Wetter, das bei 17 Grad, Sonnenschein und stahlblauem Himmel prima zum Jubiläumstermin passte, haben der 20. Auflage der Meinsen-Warberaner „Maiklänge“ zu einem rundum gelungenen Verlauf verholfen.

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