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Kalten Timpen ist Thema

Ortsrat Kalten Timpen ist Thema

Die Mitglieder des Ortsrates Meinsen-Warber haben sich einvernehmlich darauf verständigt, einen neuen Vorstoß zur Entschärfung des Unfallschwerpunkts Kalter Timpen zu unternehmen. Der einstimmig gefasste Beschluss beinhaltet drei Forderungen.

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Uwe Heidelmann (links) erörtert die Lage am Kalten Timpen.

Quelle: bus

Meinsen-Warber. Zum einen streben die Lokalpolitiker für die Landesstraße 450 eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer an, zum anderen soll in dem Abschnitt ein Überholverbot gelten. Darüber hinaus macht sich der Ortsrat für eine Verbesserung der Sichtverhältnisse stark.

„Der letzte dort zu verzeichnende Crash ist vielen noch in frischer Erinnerung“, meinte Uwe Heidelmann, der die örtlichen Gegebenheiten mit mehreren Fotoaufnahmen vor Augen führte. Die Situation im Bereich der Einmündung der Straße Zu den Brücken in die L450 gestalte sich durch das hohe Tempo vieler Verkehrsteilnehmer und die Einschränkung des Sichtfeldes überaus problematisch.

"Drei Sekunden, um zu reagieren"

Der Polizist machte darauf aufmerksam, dass ein Fahrzeug bei Tempo 100 rund 28 Meter in der Sekunde zurücklegt. „Dann hat man dort drei Sekunden Zeit, um zu reagieren“, verdeutlichte der Fachmann. Und: „Wenn es kracht, dann kracht es gewaltig.“ Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann kündigte an, in einem Gespräch mit dem Grundstückbesitzer Möglichkeiten des Rückschnitts der Vegetation auszuloten.

Der aktuelle Beschluss ist nicht der erste Anlauf, den die Lokalpolitiker in dieser Causa unternehmen. Insbesondere im Anschluss an einen Verkehrsunfall mit Todesopfer im Jahr 2010 waren die Zustände kräftig moniert und Verbesserungen gefordert worden.

Allerdings kamen die zuständigen Stellen am Ende stets zu der Auffassung, dass an dieser Stelle zusätzliche Regelungen oder straßenbauliche Maßnahmen nicht nötig seien. bus

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